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Archiv für 2006

Plastikuhr statt Rolex

Die italienische Stadt Neapel macht mit einer besonderen Aktion Schlagzeilen: Beim Check-in bekommt man gratis eine Plastik-Armbanduhr. Diese soll man, als Vorbeugung gegen Straßenraub, zum Stadtbummel tragen und die teure mitgebrachte Armbanduhr dafür in den Hotelsafe legen (lt. Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung).

Da freut man sich doch schon zuhause auf seinen „Abenteuer-Urlaub“ in Neapel, wenn man von diesem Angebot vor Reiseantritt erfährt. Das ist schon eine „besondere“ Art dem Gast Sicherheit zu vermitteln. Und wenn, müsste der Austausch schon am Flughafen erfolgen, sonst hat der Urlauber beim Check-in nichts mehr zum „in den Safe legen“.

Folgerung: Die Straßenräuber müssen jetzt auch ihr Geschäftsmodell ändern und darüber nachdenken, wie sie am besten an die Hotelsafes kommen, denn in diesen liegen massenweise die teuren Armbanduhren. Da empfiehlt sich für die Urlauber, als weiterdenkende Strategie, künftig doch lieber die teure Uhr anzuziehen und die Plastikuhr in den Safe zu legen.

Und bitte nicht Neapel mit Nepal verwechseln. Denn in Nepal forderten diesen Sommer räuberische Maoisten auf einigen Routen Wegegeld von den Touristen. Dieser Aufforderung sollte man auch nachkommen, sonst konnte es „etwas ungemütlich“ werden. Aber, man glaubt es kaum, auf Wunsch stellen die Räuber eine Quittung über das übergebene Wegegeld aus. Da muss wohl einer dieser Gangster mal als Praktikant in einer deutschen Behörde gearbeitet haben.

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Deutsche Urlauber lügen und zwar kräftig

Nach einer Umfrage des Reiseportals Opodo („Wissenschaftlichkeit“ nicht überprüft) sind die Deutschen nicht nur Reiseweltmeister, sondern im Urlaub auch Lügenweltmeister. Aber eigentlich ist das überhaupt nicht verwunderlich! Und mit der ganzen Lügerei ist ohnehin bald Schluss.

Nach dieser Umfrage sind die Deutschen im Urlaub richtige Superschwindler. Da wird im Urlaubsgespräch der Partner zuhause mal verschwiegen, vielleicht auch nur „vergessen“. Kann ja mal vorkommen. Oder das Alter wird „etwas geschönt“, das gefühlte Alter ist ja auch wichtiger. Oder der Beruf wird etwas „aufgewertet“, ist ja im Prinzip eigentlich auch so, nur der Chef sieht es „noch anders“. Kurzum, da wird etwas mehr versprochen, als es die Realitäten hergeben. Einige sehen das natürlich moralisch sehr kritisch, dabei ist die Lösung viel einfacher.

Diese Urlaubsangaben stehen nur in direkter Fortsetzung zu den Katalogangaben mancher Reiseveranstalter. Wer blickt bei „Meerblick“ und „Meerseite“ noch so richtig durch. Und mancher Meerblick offenbart sich auch nur, wenn man auf dem Balkon, am äußersten Ende, auf Zehenspitzen stehend, wie eine Giraffe den Hals verrenkt.
Und wo im Katalog steht „tolles Hotel“, fragt sich der Urlauber danach oft, wie kam das „t“ vor „olles Hotel“.
Und dass die Urlauber dann zuhause auch noch Märchen erzählen (wie viel Sport und wie viel Eroberungen sie gemacht haben, oder beides), kann den Reiseveranstaltern doch nur recht sein, ist doch eine klasse Werbung.

Aber wenn die Urlauber schon im positiven so lügen, machen sie es dann auch im negativen? Spätestens jetzt, Fachleute haben das schon länger so gesehen, muss man die vielen Hotelbewertungs-Plattformen im Internet in einem neuen Licht sehen.
Deren Geschichte muss vielleicht sogar „umgeschrieben werden“.

Aber die Hoffnung über alle Lügerei hat künftig einen Namen: Google Earth. Google Earth kombiniert Satellitenbilder, Landkarten und die Leistungsfähigkeit der Google-Suche zu einem weltweiten geografischen Informationssystem, das auf Tastendruck auf dem heimischen PC zur Verfügung stehen kann. Steht da im Katalog, das Hotel stehe nur in 100 m Entfernung zum Strand? Ein Blick in google earth und schon ist der Schwindel entlarvt. Toller breiter Sandstrand? Das wollen wir doch einmal erst überprüfen?

Aber, aber, wie bei allem Guten, die Gefahr schaut schon um die Ecke. Mit diesem System lässt sich auch überprüfen, was der oder jener so tatsächlich im Urlaub gemacht hat. Immerhin berichtete der Sydney Morning Herald schon über erste Nacktbilder durch google earth: Satellite snaps topless sunbathers!. Da wollen wir den Urlauberbericht über Sport und Eroberungen doch noch mal neu überdenken.

Aber für die Veranstalter wird es jetzt auf jeden Fall richtig kritisch. Bald wird auf deren Katalogen stehen müssen: Unsere Angaben können jederzeit über Google Earth überprüft werden. Und den im Urlaub zuhause gelassenen Partner wird man künftig häufiger vor dem PC treffen, wie er gerade Google Earth aufruft.

Orwells 1984 war dagegen Märchenstunde.

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Endlich das Richtige tun, nachdem man zulange das Falsche probiert hat

Die TUI AG hat auf der Aufsichtsratsklausursitzung u.a. beschlossen:
Der bisherige Chefcontroller Sebastian Ebel verlässt das Unternehmen, die gesamte touristische Verantwortung wird in einer Vorstandsposition gebündelt, HLX und Hapagfly werden zusammengelegt und die Zentralkosten sollen gesenkt werden.
Komisches Managementprinzip in der AG, das Richtige (öfters) erst dann zu tun, nachdem man vorher alle falschen Varianten ausprobiert hat.

Das war die ganze Zeit schon eigenartig. Da wird in einem Unternehmen das Prinzip des Integrierten Touristikkonzerns als Credo hochgehalten, aber durch eine sehr weitgehende dezentrale Ergebnisverantwortung das Gegenteil gefördert (einschließlich der Umsätze bei McKinsey und Roland Berger). Damit hat man zwar immer einen Schuldigen, aber leider nicht immer den richtigen.
In einem Integrierten Konzern (man sollte meinen der Name sagt es bereits ausreichend) kann es nur darum gehen wie fülle ich Tag um Tag und zwar in absoluter Detailarbeit eigene Hotelbetten und eigene Flugzeugsitze. Eine hochkomplexe Preisverrechnung insbesondere zwischen Airline und Veranstalter klingt nur für Branchenfremde logisch. Im gegebenen Fall befriedigte sie nur den Spieltrieb des Chefkontrollers (bewusst mit k statt mit c geschrieben) und beschäftigt unnötigerweise Managementkapazität. In einem Integrierten Touristikkonzern kann es nur eine Gesamtverantwortung für die Touristik auf der Top-Ebene geben (wie die Person da heißt sei hier außen vorgelassen, dafür brauchen wir gelegentlich eine eigene BBB). Besonders im Hotelbereich wurde es doch bereits im letzten Jahr deutlich. Wenn hier durch den Veranstalter und die Reisebüros gezielt die Kapazitäten durchgehend gefüllt werden, generiert dies ein Ergebnis das andere Veranstalter nicht annähernd erreichen können. Dass sich dies nicht im Endergebnis des Konzerns widerspiegelt, liegt eben an jenen Positionen, die wie es so schön heißt, nach dem „ersten EBIT“ kommen: u.a. Zentralkosten und Sonstiges. Etwas frustig für jene, die für den ersten Teil geackert haben.

Es ist eigentlich nicht die Art der BBBs zu personalisieren, aber manchmal muss es leider sein. Vor allem dann, wenn Personen für ein System stehen:
Wenn der Chefcontroller sich zwar mit C schreibt aber das Business mit K gelebt wird. So kann sich keine Kreativität entfalten
Diese wird sich auch nicht entfalten, wenn schon der kreative Ansatz in Hochrechnungen erstickt wird und eventueller Lohn oder „Strafe“ in Missverhältnis stehen
Wenn statt Überzeugen zu oft nur das Argument kommt, aber Sebastian (E.) will das.
Wenn man glaubt durch Senkung des Leistungsniveaus auf das der Konkurrenten Kosten sparen zu können, aber trotzdem weiterhin von einem Premiumzuschlag träumt, dann ist man auch ein Träumer (Erinnert sei an die unselige Geschichte der permanenten Flugzeitenänderungen bis es der eigenen Verwandtschaft zu bunt wurde)
Wenn man die Komplexität des operativen Geschäfts nicht zu schätzen weiß und darin nur die Risiken aber nicht die Chancen sieht
Wenn man vieles an sich zieht, aber nur wenig fertig macht.
Dann darf man sich nicht wundern und das müssen sich auch andere auf dieser Ebene anrechnen lassen

Vor 6 Jahren erzählte ein Freund dem Autor der BBBs folgende Parabel:
Einem alten Indianer war von einigen Feinden Böses widerfahren und so saß er tagtäglich am Fluss. Auf die Frage was er da mache antwortete er: „Ich warte bis auch die Leiche meines letzten Feindes hier am Fluss an mir vorüber treibt“. Eines Tages stand er auf und ging zufrieden nach Hause.

Demnächst hier an dieser Stelle: „Flug oder Fluch“ und „Warum Frankreich und Italien kein Land für einen Integrierten Touristikkonzern sind“.

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Wie das kleine Reisebüroverkäuferlein sein Verkaufs-Einmaleins lernt. Heute: Die neue Provisionsregelung

Es ist eine Besonderheit beim Verkauf von Urlaubsreisen, dass der Verkäufer für diese Leistung kein Geld vom Kunden bekommt, sondern vom Lieferanten. Das ist ungefähr so, wie wenn der Frisör kein Geld für das Haarschneiden bekäme, sondern Provisionen vom Shampoohersteller, vom Fönproduzenten und von den Stadtwerken (für mehr Wasser und Strom). Also gilt es nicht nur auf die Zufriedenheit der Kunden zu achten, sondern auch auf eine möglichst hohe Provision.
Auf dieser Basis erklärt heute der Reisebüro-Chef (der auch eine Chefin sein kann) dem Azubi (was auch eine Azubine sein kann, aber sprachlich nicht so gut klingt) was es mit der neuen Provisionsregelung so auf sich hat. Vorher wiederholt der Azubi aber noch die Lektion von letzter Woche.

Azubi: Lieber Chef, besten Dank, was ich letzte Woche alles über den Kunden lernen durfte. Ich weiß jetzt, dass unsere Kunden multioptional und hybrid paradox sind. Man Vater hat deshalb aber etwas die Augenbraue hochgezogen und gesagt, er hoffe, dass dies alles hoffentlich keine Perversitäten seien. Ich weiß auch, dass wir unter unseren Kunden vor allem die Alten wollen, weil es davon so viele gibt, aber auch die Familien mit Kindern, weil es davon bald wieder mehr geben soll. Wir lieben auch den Verkauf von All Inclusive, weil wir dann im Prinzip auch Provisionen auf Mittag- und Abendessen bekommen. Wir wollen mehr Wellness verkaufen, damit unsere Kunden gesünder leben und dann länger bei uns einkaufen können. Kreuzfahrten zu verkaufen sei einfacher als man denkt, weil alles ist wie sonst auch, nur auf dem Wasser und Deutschland-Urlaub sei wie Mallorca-Urlaub, nur nicht so weit weg und in diesem Sommer sogar noch heißer. Wir freuen uns über Frühbucher, weil sie früher kommen (da hat mein Vater ein zweites mal die Augenbrauen hochgezogen), während die Last Minutes später kommen. Für letztere kleben wir die Schaufenster mit entsprechenden Angeboten zu, damit diese nicht vergessen doch noch zu kommen.
Heute, lieber Chef, wollten Sie mir das neue Provisionsangebot erklären.

Reisebüro-Chef: Fangen wir bei der TUI an. Da ist es wie im richtigen Leben. Beziehung ist alles. Je mehr du mit denen verwandt bist, desto mehr Provision gibt es. Nächstes Jahr gibt es dort sieben Partnerstufen.

Azubi: Das gibt garantiert wieder Ärger zuhause mit meinem Vater, wenn ich das mit den sieben verschiedenen Partnerstufen hier im Büro erzähle.

Reisebüro-Chef: Dann solltest Du das mit den sechs Wachstumsstufen, bei deiner undeutlichen Aussprache, lieber auch für dich behalten. Und das Thema Umsatzklassen erkläre ich dir lieber aus dem Motorsport. Das ist so ähnlich wie ein Rennen mit verschiedenen Hubraumklassen.

Azubi: Bis jetzt war es nicht so schwer. Man muss mit denen verwandt sein, ein dickes Auto fahren und alles soll schnell wachsen.

Reisebüro-Chef: Das alleine reicht nicht. Das was wir verkaufen, soll möglichst ein Spiegelbild dessen sein, was die produzieren. Die sagen dazu „Produkt-Incentives“. Umgekehrt wäre es besser, wenn die das produzieren würden, was wir verkaufen.

Azubi: Wäre es nicht einfacher, wenn die uns jeden Tag eine Liste schicken würden was wir verkaufen sollen?

Reisebüro-Chef: Du sollst nicht immer um ein Jahr vorgreifen.

Azubi: Und wie ist das mit Thomas Cook?

Reisebüro-Chef: Die machen etwas ganz neues. Bleiben wir bei dem unverfänglichen Motorsport. Alle Reisebüro-Autos starten gleichzeitig ohne irgendeinen Vorsprung bei Null und können sich über 15 Runden steigern. Wie bei der Formel I-Qualifikation fallen hier nach einiger Zeit immer einige weg und so geht das das ganze Jahr über.

Azubi: Und was soll da schwierig daran sein?

Reisebüro-Chef: Anders als bei der Formel I müssen wir gleichzeitig auf zwei verschiedenen Rennstrecken fahren. Auf der Rennstrecke A fahren wir für Neckermann und Thomas Cook-Reisen und auf der Rennstrecke B fahren wir für Preisknüller und Last Minute. Da kommt es auf eine hohe Anfangsgeschwindigkeit an. Da müssen wir voll die Frühbucher-Nummer machen. Frühbucher aber nur aus dem Normalkatalog, denn mit den Frühbuchern aus dem Vorab-Katalog (obwohl das eigentlich die Super-Frühbucher sind) müssen wir auf Rennstrecke B. Und wenn Kunden nach Alltours fragen, sagen wir einfach die heißen jetzt Preisknüller oder Bucher. Damit dürfen wir zwar auch nur auf der Rennstrecke B fahren, aber das ist immer noch besser als überhaupt nicht.
Außerdem wollen wir Thomas Cook richtig verkaufen dieses Jahr, denn die haben den Malus abgeschafft.

Azubi: So wie wir letztes Jahr richtig REWE verkauft haben, weil die keinen Malus hatten?

Reisebüro-Chef: Es ist wie in der Politik. Wichtig ist doch nur, dass man eine Absichtserklärung abgibt.

Azubi: Und was lerne ich nächste Woche?

Reisebüro-Chef: Nächste Woche erkläre ich dir die Fluggesellschaften, eine Geschichte voller Widersprüche. Zum Beispiel: Bei der Condor heißt es „Fliegenpreise“, sind aber in Wirklichkeit Flugpreise, wie man auch bei den „Probierwochen“ der LTU keine Woche probieren kann. Andere haben manchmal „Null-Preise“, aber es kostet trotzdem was; zwar nur Nebenkosten, aber die sind manchmal höher als bei anderen die Flugpreisen. Eine andere Fluggesellschaft heißt so ähnlich wie Chicken Wings, ist aber trotzdem deutsch. Da kostet der Flug auch etwas, dafür ist der Reiseführer umsonst. Bei einer Berliner Fluggesellschaft besteht jeder Satz aus einem Wort, zumindest kommt nach jedem Wort ein Punkt. Drei Wörter gleich drei Sätze, das alles ist zumindest kein sprachlicher „Full-Service“, aber angeblich zahlt man dafür auch weniger. Die Iren-Airline (mit einem R wohlgemerkt) gibt „50% Rabatt auf die billigsten Flüge“, was ziemlich raffiniert ist, da muss sie nicht soviel Rabatt geben, weil es ja die billigen Flüge sind. Und bei easyJet, deren Jets natürlich nicht easy sind, glaubt man nicht bei einer Fluggesellschaft zu sein, wenn man auf deren Homepage schaut. Da sind nur viele Flaggen drauf, wie wenn noch Fußball-WM wäre und die Frau oben auf der Homepage sieht nicht aus wie eine Flugbegleiterin, sondern eher wie Kate Winslet in Titanic.

Azubi: Das behauptet mein Vater für die ganze Branche. Das wäre wie auf der Titanic. Immer noch viel Party und Musik, obwohl das Schiff langsam untergeht.

Reisebüro-Chef: Und deshalb darfst du ab übernächste Woche schon verkaufen, damit wir nicht untergehen. Und dass bei uns im Reisebüro alles so einfach ist, hast du inzwischen verstanden. Aber vorher erkläre ich dir noch was Marketing ist.

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Handy im Flugzeug

„Air France erlaubt als erste Airline Handytelefonate“, so war in fvw.de zu lesen. Haben unsere französischen Freunde überhaupt keine Vorstellung davon, was das für die Zukunft bedeutet?

An dieser Stelle wurde schon mehrfach über manche Handy-Dummschwätzer in der Bahn berichtet. Aber da hatte man noch die theoretische Chance durch Abteilwechsel sich einem solchen Dampfplauderer zu entziehen. Aber im Flugzeug, bei dieser Nähe zum Nachbarn, die fast jede Bewegung als Belästigung empfinden lässt? Keine Chance zum Entkommen!
War es schon bislang kein Problem in den mitunter vertraulichen Papieren des Sitznachbars zu lesen, so wird man jetzt auch noch die mehr oder weniger treffenden Kommentar dazu hören können (müssen).

Aber das ist noch nicht das schlimmste. Und so freue ich mich jetzt schon auf die „inhaltsschweren“ Telefonmitteilungen meiner Mitflieger auch auf diese Art:
„Schatz, ich sitze jetzt, wir fliegen wohl pünktlich los.“
„Hallo, wahrscheinlich wird es doch ein paar Minuten später.“
„Liebling, wir sind schon über Kassel und landen gleich.“
„Mausi, fange noch nicht an das Abendessen vorzubereiten, wir fliegen gerade ins Holding überm Taunus.“
„So, jetzt wurde endlich die Landung angekündigt. Wird jetzt doch etwas später werden.“
Und dann alle im Chor ins Handy: „Wir sind gerade gelandet.“

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40 Jahre ITB, ein Rückblick

Sie hat Jubiläum, die gute alte ITB: 40 Jahre ist sie nun alt. Ich selbst war die letzten 25mal dabei, ein gemeinsames Jubiläum also.
Das Beste an der ITB war immer die Stimmung. Diese war stets besser als die Lage. Und da angeblich z.Z. die Lage besser sei als in den letzten Jahren, müsste dieses Jahr auf der ITB eigentlich Hochstimmung herrschen; nicht nur wegen des Jubiläums.

Die 40 Jahre ITB könnte man in vier verschiedene Abschnitte einteilen:
1. Die gute alte Zeit
2. Die Branche industrialisiert sich
3. Die Jahre nach dem 11. September 2001
4. Und heute.

Die gute alte Zeit
Sie heißt so, weil man sich nur noch an das Gute erinnert. Die ITB war besonders zu Beginn ein großes Treffen internationaler Freunde. Das Geschäft Tourismus verkaufte sich von alleine. Stickige Luft, Gedrängel und mehr zu Fuß unterwegs sein als gewohnt, hinterließen zwar schnell Spuren. Aber man hatte ja genügend Zeit sich an den richtigen Orten zu regenerieren. Wenn man das richtige Schildchen hatte ging man zu Lufthansa zum Mittagessen (oder legte geschickt einen Termin auf diese Zeit). Bei den Landesverbänden, beispielweise Schleswig Holstein, gab es nachmittags Bier und Schnaps und spätestens gegen 17 Uhr ging man zu Hapag Lloyd. Dort gab es die besten Rollmöpse, von attraktiven Stewardessen serviert und noch mehr Bier. Und abends war dann Party in allen Hotels mit Abschluss an irgendeiner Hotelbar. Hauptsache man konnte dem Taxifahrer noch den Namen des eigenen Hotels nennen. Man ahnt es schon: Der Spitzname „Internationale Trinker Börse“ kam nicht von ungefähr.
Ärgerlich nur, dass man beim Frühstück wieder auf die gleichen Gesichter traf und die sahen nicht gut aus. Da half nur Frühstücken auf dem Zimmer.
Eine der wichtigsten Aufgaben auf der Messe war „Gerüchte streuen“. Die damaligen Branchengrößen waren zwar alle untereinander „Buddies“, aber trotzdem eiskalt, wenn es darum ging, dem Kumpel von gestern Abend das Geschäft kaputtzumachen.

Alle Anzeichen, die signalisierten das Geschäft längerfristig zu verändern, wie Verkauf über Btx oder Einzelplatzbuchungen, wurden nicht ernstgenommen. Beim ersten Punkt lag die Branche richtig, bei zweitem gewaltig daneben.

Einziger Nachteil jener Zeit: Die Hotels saßen auf dem hohen Ross. Es wurden nicht nur Mondpreise verlangt, man musste auch das Zimmer für die ganze ITB-Zeit mieten, unabhängig davon, wie lange man auf der Messe war. Dass man das Hotelzimmer mit jemand teilte, konnte deshalb auch Kostengründe haben.

Die Branche industrialisiert sich
In den 90er Jahren begann die Branche sich zu industrialisieren, die ITB änderte sich mit. Eine neue Generation Manager gesellte sich zu den alten Haudegen, BWL traf auf „Bauchtouristik“. Das öffentliche Auftreten der Branche wurde selbstbewusster. Über den neu gegründeten Verband BTW sah man sich jetzt auf einer Ebene mit den traditionellen Industrien. 1997 gab sich erstmals ein Bundeskanzler die Ehre auf der Eröffnungsveranstaltung zu reden.
Massive Neuerungen drohten die Branche nachhaltig zu verändern. Das Internet drohte die Reisebüros überflüssig zu machen. Die elektronischen Anbieter nahmen bereits einen großen Raum auf der ITB ein. Die Veranstalter versuchten erste, noch verschämte Schritte in Richtung Direktvertrieb. Die Großen der Branche leibten sich alle Wertschöpfungsstufen ein, mutierten zum integrierten Touristikkonzern und dominierten stärker denn je die Branche (und auch die ITB).

Die Jahre nach dem 11. September 2001
Die Branche und die ITB erleben den größten Schock seit ihrem Bestehen. Weltweite Krisen von vorher nie geahnten Ausmaßen belasteten das touristische Geschehen.
Die ITB 2002 stand vor einer großen Bewährungsprobe. Aber die Tourismus-Branche bewährte sich, zeigte Solidarität mit aller Welt, gab nicht auf. Die neue ITB wurde zum Aufbruchssignal. Wenngleich manche positive Botschaft („diese Krise verursacht nur eine Delle“) eher dem Pfeifen im Walde glich.
Minister und Staatspräsidenten jener Staaten, für die der Tourismus von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, nutzten jetzt die ITB als Plattform und warben für ihr Land.

Die neue Zeit
Die Branche hat den Tiefpunkt der Krise überwunden. Sie ist sich der wirtschaftlichen Bedeutung in Deutschland und in der Welt bewusst. Trotz gewaltigem Kostendruck zeigen einige große Touristikkonzerne und fast alle Zielländer Flagge auf der ITB. Mehr denn je prägen jetzt große Diskussionsforen, insbesondere der ITB-Kongress Market Trends & Innovations, neben dem klassischen Geschäft, das neue Gesicht der ITB. Wer etwas Neues zu sagen hat, sagt es hier, auf der ITB.

See you auf der ITB 2006.

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PS: Diese BBBs erschienen bereits vorab
in der „Berliner Morgenpost„, am 5.3. und etwas gekürzt in „Die Welt„, am 4.3.

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Wunder gibt es immer wieder: Die Stewardess, die abends das Flugzeug aufhielt

Wenn man in Hannover wohnt und nach Linz will, dann ist man relativ lange unterwegs. Wenn es dann noch aktuelle Winterprobleme gibt, kann man mit der Fliegerei schon „viel Spaß“ haben.
Ein Glück, wenn man spät abends noch die richtige Lufthansa-Mitarbeiterin trifft.

So kann ein „normaler“ Flugtag im Winter aussehen.
Abflug Hannover
Eisregen. Das bedeutet locker 1 ½ Stunden Verspätung, davon eine Dreiviertelstunde im Flugzeug.

Ankunft Frankfurt, Terminal A
Jetzt heißt es durch den unterirdischen Verbindungsgang nach Terminal B joggen, um den Flug nach Linz noch zu erreichen.
Puh, gerade noch geschafft. Da springt die Abflugzeit um 20 min nach oben und dann nochmals um weitere 20 min nach oben. Bis es losgeht, ist mehr als eine Stunde vergangen. Jetzt wird es ziemlich knapp für den Vortrag in Linz.

Ankunft Linz
Zum Glück scheint der österreichische Taxifahrer ein direkter Verwandter von Niki Lauda zu sein. Über Feldwege und quer durch die City schafft er es in Rekordzeit zum Veranstaltungsort.

Innenstadt Linz
Ohne nur zu verschnaufen wird der 90min Vortrag gehalten und dann geht es sofort wieder ins Taxi und zurück zum Flughafen.

Abflug Linz
Draußen ist es schon verdammt neblig. Zur Überraschung ist der Flug nach Frankfurt als pünktlich angeschrieben. Leider haben die Linzer Flughafenverantwortlichen einen sonderbaren Humor. Exakt zur planmäßigen Abflugzeit erscheint „Nächste Info in einer Stunde“. Nach dieser Stunde wird bekannt gegeben, dass es noch eine weitere Stunde bis zum Abflug dauert.
Damit ist klar, dass auch der Anschlussflug von Frankfurt nach Hannover zumindest nicht planmäßig zu erreichen sein wird.
Aber wenn heute schon alle Flugzeuge Verspätung haben, dann besteht doch eine berechtigte Hoffnung, dass auch der letzte Flieger eine außerordentliche Verspätung haben wird. Das wäre schließlich mehr als gerecht, oder?

Ankunft Frankfurt
Unser Flugzeug bekommt eine Außenposition, es rollt und rollt, ich fürchte schon, dass wir bald die Autobahn überqueren müssen. Bei Ankunft in Terminal B, die besorgte Frage an die erste erreichbare Bodenstewardess, ob man den Flug nach Hannover noch erreichen könne. Die Dame ist so freundlich und ruft am Abflugschalter A 22 an. „Ja, den Flug können sie noch erreichen, wenn sie sich sehr beeilen!“. Der Kundige ahnt was das bedeutet: Den unterirdischen Verbindungsgang zwischen B und A zum zweiten Mal für heute im Laufschritt zu durcheilen, nur jetzt in umgekehrter Richtung. Ein weiterer Passagier, der eigentlich nach Bremen wollte und jetzt froh ist, eventuell wenigstens den Flug nach Hannover zu erreichen, joggt in einem Höllentempo los, ich habe große Mühe mitzuhalten. Bei A dann wieder Treppe hoch, die Lunge pfeift jetzt schon mächtig, und dann noch ein ganzes Stück weiter bis A 22. Als wir in Sichtweite sind, verschwindet der letzte Passagier hinter der Tür abwärts zum Flughafenbus.

Und nun?
Die verantwortliche Counterstewardess fragt uns leicht irritiert wo wir herkämen. Mein Einwand wir kamen von der verspäteten Linz-Maschine und ich hätte doch anrufen lassen, entgegnet sie „dieser Passagier ist eben durch die Tür“. Zum Glück bleibe ich ruhig, vielleicht hatte ich auch keine Luft mehr zum Aufregen. Das Problem ist schnell geklärt, der soeben entschwundene Passagier war in der Tat mit in der Linzmaschine und auch auf diesen Hannover-Flug gebucht. Meine auf den Tisch gelegte Sitzplatzkarte hatte für den vorhergehenden Flug nach Hannover gegolten, der fast pünktlich gen Hannover enteilt war. Logisch, dass ich auf diesem Flug nun nicht gebucht war, ebenso wie mein „Mitläufer“, der ja nach Bremen wollte und für den der Hannover-Flug nur die zweitbeste Lösung war. Klar, wir waren nicht im Computer und so hat die Dame guten Glaubens „dicht gemacht“.
Einen ganzen Tag unterwegs und wegen einer Minute den letzten Flug nach Hannover verpasst, das darf nicht wahr sein!

Das Wunder
Aber der „Satz des Tages“ sollte erst noch folgen. „Ich rufe mal den Kapitän auf dem Handy an, ob er noch auf sie warten kann!“ Ja, will uns die Lufthansa-Mitarbeiterin zum Abend noch veralbern? Auf diese Art von Humor habe ich jetzt überhaupt keinen Bock. .
„Alles prima“, höre ich noch, „der Kapitän wartet auf sie, wir rufen jetzt den Bus“.
Liebe verantwortliche Lufthansa-Mitarbeiterin am Gate A 22, vom 3.2. abends, ich habe vergessen dich zu küssen. Hiermit hole ich es nach.

Die Erklärung
Auf dem Flug nach Hannover habe ich dann gelesen, dass die Leser des Geschäftsreisemagazins Business Traveller, die Lufthansa in sechs Kategorien auf den ersten Platz gewählt haben. Unter anderem in der Kategorie „Bester Service am Boden innerdeutsch und Europa“. Stimmt!

Nachtrag:
Liebe „lächelnde“ Stewardess aus den BBBs vom 14.10.2002 („Die Lufthansa-Stewardess hat gelächelt“) war das Deine Schwester?

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Klofrau bei Ryanair demnächst Realität?

Ryanair erhebt ab 16. März eine Gepäckgebühr von 7,00 Euro für jedes Gepäckstück (bzw. von 3,50 Euro bei Anmeldung über das Internet). Wie man Ryanair kennt, werden dieser Sondergebühr bald weitere folgen. Wird demnächst auch für das „Toiletten-gehen“ während des Fluges ein Euro fällig werden?

Ryanair-Chef O`Leary ist für sein marktschreierisches Auftreten bekannt. Letztes Jahr hatte er schon angekündigt, dass „Fliegen bald kostenlos“ sein werde. Die Medien nahmen diese Botschaft ernst, entsprechend war der Medienrummel.

Aber letztlich „kocht“ O`Leary auch nur mit Wasser. Nachdem er, entsprechend einem EU-Urteil, die Flughäfen (und damit die Steuerzahler) nicht mehr so dreist abzocken darf, hat er sich etwas Neues einfallen lassen: Flugpreis runter, Nebenkosten rauf. Natürlich in der Hoffnung, dass der „Geiz ist geil-Fluggast“ das alles nicht merkt.

Wenn „diese Nummer“ funktioniert, wird man bald weitere Flugpreis subventionierende Zusatzkosten präsentiert bekommen, z. B. vor dem Check-In den Gang über eine Personenwaage. Jedes Pfund über „Normal“ kostet dann einen Euro Gebühr. Das ganze verkauft als Ansporn für gesünderes Leben unter der Schirmherrschaft der Weight-Watchers, die dafür natürlich auch von Ryanair zur Kasse gebeten werden.

Und am Ende des Flugzeugganges sitzt dann O`Leary persönlich (oder sein Vertreter) und kassiert als Toiletten-boy für „jeden der muss“ einen weiteren Euro.

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Die Formel vom Schönsaufen

Es soll nicht behauptet werden, dass dies eine besondere Geschichte aus der Touristik sei. Aber es ist eine Geschichte, die unter Touristiker und Touristikerinnen nicht unbekannt ist. Das Phänomen des Schönsaufens.

Das hat fast jeder schon einmal erlebt. Man sitzt abends, zu später Stunde, „total fertig von der vielen Arbeit“, an der Bar. Man trinkt ein wenig. Aber auch das „wenig“ summiert sich im Laufe des Abends. Und dann passiert folgendes Phänomen: Die Frau gegenüber bzw. der Mann gegenüber sieht von Stunde zu Stunde immer besser aus. Das allein wäre eigentlich kein Problem, sondern eher hilfreich. Wenn nicht der Morgen danach wäre und zwangsläufig, jetzt ohne Alkohol, der Abgleich zu abends käme.

Britische Forscher, wer denn sonst, wenn nicht Experten aus dem Land der Alkoholexzesse (siehe BBBs vom 2.1.2006), haben jetzt eine Formel entwickelt, aus der sich ableiten lässt, wie groß der Schrecken am Tag nach der Nacht sein wird.

Die Forscher aus Manchester berechneten den Effekt des „Schönsaufens“ aus der Alkoholmenge A, der Sehschärfe V, den Sichtverhältnissen im Lokal (Verrauchtheit S und Beleuchtung L), sowie dem Abstand zwischen Trinker und betrachteter Person (d). Das Ergebnis der Formel, die Variable Beta, schwankt zwischen Werten von unter eins, für „keine Steigerung der Attraktivität“, bis über hundert für „starken Einfluss“. Letzteres könnte man auch als Schreck in der Morgenstunde bezeichnen.

Und das ist die Formel:

An² x d (S+1)
ß = —————-
√L x Vo²

Generell können Nachtschwärmer bei Werte bis 50 damit rechnen, die Nacht am nächsten Morgen nicht zu bereuen. Liegen die Werte über 100, dann verwandelt sich auch eine extrem unterproportionale Person in ein Supermodell bzw. Supermann.

Schaun` mer mal. Vielleicht ergibt sich diese Woche eine Gelegenheit, dass die BBB-Leser die Richtigkeit der Formel testen können. Viel Glück dabei.

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Interviews 2006

Strukturwandel bei den Reisekonzernen
Wirtschaftswoche 51/06, 18.12.2006

„Wie geht es weiter bei TUI“
TV NDR-Regionalnachrichten, 15.12.06

„Situation TUI“
TV SAT1:Nachrichten, 15.12.06

„DAF-Parkett (Thema Pressekonferenz TUI)“
Deutsches Anleger Fernsehen (DAF) 15.12.06

„Wie geht es weiter mit TUI“
TV N24-Nachrichten, 15.12.2006

Bei TUI geht es an die Substanz
dpa-Interview, u.a. in HNA online, 13.12.2006

„Aktuelle Situation bei Thomas Cook“
Radio NDR 1-Info, 12.12.2006

All-inclusive gehört die Zukunft
Spiegel online, 21.11.2006

„Die touristische Wirkung des Gipfels wird gnadenlos überschätzt“
Lübecker Nachrichten, 17.11.2006

„Fünf Thesen für gute Kundenbeziehungen“
Travel talk, 13.11.2006

„Sind Veränderungen in Mallorca notwendig?“
ARD TV, Ratgeber Reise, 12.11.2006

„Aktuelle Situation Mallorca und Richtlinien für Flugreisende“
Insel-Radio Mallorca, 3.11.06

„Üble Tricksereien“
Focus, 23.10.2006

DAF-Parkett (Thema Beteiligung an TUI)
Deutsches Anleger Fernsehen (DAF) 20.10.

„tt-Gespräch – Strategiewechsel verwirrt die Aktionäre“
Travel Tribune, 20.10.2006

DAF-Parkett (Thema Zerschlagung TUI?)
Deutsches Anleger Fernsehen (DAF) 16.10.

„Übernehmen die Reiseveranstalter politische Verantwortung?2
BR-Radio, 6.10.2006

„Englische Krankheit“
Manager Magazin, 10/2006

„Welttourismustag“
MDR-Figaro, 27.9.2006

Aufbruch zu neuen Herausforderungen
Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung, 17.9.2006

Vorabkataloge in den Reisebüros
dpa-Interview u.a. in Heilbronner Stimme 16.9.2006

„Urlauber und Terrorismus“
Deutsche Welle-Radio, 8.9.2006

Entscheidend ist nur was der Kunde will
Schweiz Touristik, 8.9.2006

„Auch Angst lässt sich abkaufen“
Frankfurter Rundschau, 8.9.2006

„Nichts ist so teuer, wie einen Kunden zu verlieren, auch einen kritischen“.
RDA-Trends 9/2006, September 2006

TUI in schwerer See
Dpa, u.a. in Mallorca-zeitung, 7.9.

„Als US-Präsident Kerry ins Weiße Haus bat – Wie würde heute die Welt ohne 9/11 aussehen“
Spiegel.de, 4.9.2006

TUI versucht den Neustart
Handelsblatt, 1.9.2006

„Reisesituation Türkei“
Rheinischer-Merkur, 31.8.2006

„Kann man noch in die Türkei reisen?“
SWF-Radio, 29.8.2006

„Frühbucher vs. Last-Minute“
WDR-TV, 29.8.2006

Terror in der Türkei – Sie versuchen uns Angst zu machen
Focus online, 28.8.2006

„REWE wird es in der Schweiz sehr schwer haben“
Schweiz Touristik, 25.8.2006

Bei TUI sollen jetzt Köpfe rollen
dpa-Interview, u.a. in t-online, 22.8.2006

„Air Berlin fordert Lufthansa heraus“
Handelsblatt, 18./19.8.2006

Neue Buchungsmodelle sollen Kunden zurückholen
dpa-Interview, u.a. in Mitteldeutsche Zeitung, 8.8.06

Was bedeuten die Hotelsterne in Deutschland und in Europa?
ddp-Interview, 2.8.06, u.a. in Spiegel online

„Urlauber-Rechte gestärkt“
Hessen – Nassauischer Anzeiger, 19.7.2006

Eigentor für die Veranstalter
Focus online, 18.7.2006

„Wieviel Macht haben die Touristen?“
MDR-Figaro, 12.7.2006

Vor Olympia 2020 kann ich nur warnen
taz, 6.7.2006

Nach dem Fußball in die Ferien
dpa-Interview, u.a. in Rheinische Post, 4.7.2006, Spiegel online 5.7.2006

Es dauert eine Weile, bis Vorurteile verschwinden
Hotel- und Gaststätten-Zeitung, 1.7.2006

„Warum reisen dieses Jahr so wenige Urlauber in die Türkei?“
WDR-Radio, 28.6.2006

„WM-Besucher und WM-Flüchtlinge“
MDR-Figaro, 13.6.2006

„Deutschland und Österreich werden die Verlierer sein“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.6.2006

„WM-Besucher und WM-Flüchtlinge“
Radio MDR-Figaro, 13.6.2006

Thadeusz – die rbb Talkshow
TV rbb, 6.6.2006

„In letzter Minute?“
Süddeutsche Zeitung, 18.5.06

„Sonne mit Prozenten“
dpa-Interview, u.a. in Der Tagesspiegel, 14.5.2006

„Warum reisen Touristen weiterhin in Krisengebiete?“
dpa-Interview für Radiosender, 28.4.2006

Billigreise schlägt Terrorangst
Die Presse.com (Österreich), 25.4.2006

„Situation im touristischen Flugverkehr“
HR, 10.3.2006

„Krise im Türkei-Tourismus“
RTL TV 18.45 Nachrichten, 8.3.2006

„Aktuelle Situation in der Touristik“
Bloomberg TV, 8.3.2006

„ITB-Trend: Es lebe die Individualität“
dpa-Interview, u.a. Stuttgarter Zeitung, 8.3.2006

„TUI treibt die Integration voran“
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 8.3.2006

„Bangemachen gilt nicht auf der ITB“
Financial Times Deutschland, 7.3.2006

„Tourismus – Blick in ungetrübte Zukunft“
Focus.de, 4.3.2006

“Der Bachelor muss sich noch etablieren”
fvw 5/06, 3.3.2006

“Was heißt “all inclusive”?
Super Illu, Nr.9/2006

„Gemeinschaftsgefühl: Singles reisen gern in Gruppen“
dpa-Interview, u.a. in ThüringerAllgemeine, 18.2.2006, Capital.de, 18.2.2006

„Die Politik reist mit“
Süddeutsche Zeitung, 8.2.2006

„Frühe Urlaubsplanung“
Die Welt, 30.1.2006

„Preiserhöhungen und Last Minute-Schnäppchen“
Nordwest Zeitung, Oldenburg, 25.1.2006

„Wieso steigen die weltweiten Tourismuszahlen?“
MDR-Figaro, 25.1.2006

„Gibt`s bald keine Last-Minute-Reisen mehr?“
Focus.de, 23.1.2006

„Wird Mallorca von der Vogelgrippe in der Türkei profitieren?“
Insel-Radio Mallorca, 18.1.2006

Last Minute ohne Ende
Stern, 5.1.2006

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