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Für den Flugverkehr werden in Berlin demnächst die Hexenbesen knapp

Eigentlich mag ich ja Berlin und mit der vielgerühmten Schnoddrigkeit ihrer Bewohner komme ich auch ganz gut zurecht. Womit ich überhaupt nicht klarkomme, sind die Berliner Politkasper, die mit hoher Energie ihre Stadt zurückentwickeln und jeden Misserfolg im Nachhinein noch als eigentlich so gewollt verkaufen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die „Niveauunterschiede“ von SPD, CDU, Grüne und Linke in Berlin minimal sind und egal welche Kombination gerade „dran ist“, der Misserfolg immer der gleiche bleibt.

Als ich jetzt einige Anträge für den kommenden Parteitag der Berliner SPD las, musste ich an die legendäre Pressekonferenz des damaligen Bundestrainers Rudi Völler nach einem miserablen Spiel der Nationalmannschaft in Island denken, als er der Presse „die Geschichte mit dem Tiefpunkt und nochmals einen Tiefpunkt und dann noch einen niedrigeren Tiefpunkt“ vorwarf. In der Tat hätte ich nie geglaubt, dass es bei der Berliner SPD noch tiefer geht, aber ich habe mich getäuscht, es geht.

In einem Antrag für o.g. Parteitag soll sich die SPD mit der Frage befassen, „ob der Berliner Flughafen BER nach dessen Eröffnung weiter ausgebaut werden soll“. Das setzt schon eine gewisse Chuzpe voraus, denn bislang sind die für das Desaster Verantwortlichen jeglichen Beweis schuldig geblieben, dass der BER überhaupt jemals eröffnet werden kann. Selbst wenn ein paar Unverbesserliche glauben, dass der Flughafen jemals eröffnet werden würde, müsste man die Frage nach dem „Wann“ dazu fügen. Es wird ja ein Unterschied sein, ob man über die geforderte Kapazität von 2017, 2018, 2020 oder 2025 spricht.

Egal wann auch immer (und ob überhaupt) die Eröffnung des BER sein sollte, wird im besagten Antrag postuliert: „Der Berliner Luftverkehr muss an die heute bereitgestellten Flughafenkapazitäten angepasst werden und nicht umgekehrt“. Klar, Pippi Langstrumpf lässt grüßen, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Weiterer Intelligenzanfall im Vorschlag „die Flugbewegungen, die 2004 für den neuen Single-Flughafen in Schönefeld eingeplant waren, müssen langfristig eingehalten werden und (Achtung, jetzt wird Ehrgeiz gefordert) nach Möglichkeit sogar unterschritten werden“.

Und die „Experten“ wissen sogar wie das gehen kann: „Dazu könne die Umlenkung des Reiseverkehrs auf Bahn, Bus und Rad beitragen“. Wir reden hier wohlgemerkt von Flugreiseverkehr. Aber sicher, mit der Bahn, da funktioniert zurzeit ja auch alles so prima, dann ab in alle Erdteile dieser Welt. Dummerweise haben sich letztes Jahr in Berlin 70.000 Berliner in einer Online-Petition für ein Kutschenverbot stark gemacht. Diese Fahrzeuge fallen also als Alternative leider aus, dabei haben wir uns früher immer über die tollen Überlandfahrten der Kutschen in den amerikanischen Western begeistert.

Aber da fällt mir doch noch eine Lösung ein. Am Sonntag (30.4.) ist Walpurgis-Nacht. Hurra, der verstärkte Einsatz von Hexenbesen kann die Lösung sein. Es hat was mit Flugverkehr zu tun und zum Starten und Landen braucht es keine Piste. Außerdem schlägt die Umweltfreundlichkeit eines Hexenbesens Bahn und Bus um Längen. Ich könnte mir einige Senatoren/innen gut auf einem solchen Gefährt vorstellen.

Früher habe ich mit meinen Kindern auch Fred Feuerstein im Fernsehen angeschaut. Sein tolles Cabrio wurde nur mit den Füßen betrieben. Zurzeit läuft gerade eine Wiederholung im Fernsehen, die könnte man auf dem Parteitag als Dauerschleife auf einem Bildschirm laufen lassen.

Zu guter Letzt möchte ich sie noch auf einen Gedenktag aufmerksam machen. Am 23.11. dieses Jahres stehen 2.000 Tage seit Nichteröffnung des BER an (bezogen auf die pompös geplante Eröffnung in 2012). Und die 3.000 Tage Nichteröffnungsfeier im August 2020 können Sie, liebe Freunde der BBB, auch schon mal fest im Terminplan eintragen.

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Werden Fakten überbewertet?

Zu Beginn eines neuen Jahres dürfen sich die BBBs auch mal fragen, wie wichtig müssen/können/dürfen eigentlich Fakten für eine Kolumne sein. Nachdem über Jahrzehnte das Wort Fakten (Focus/Markwort: Fakten, Fakten, Fakten) eine Art Totschlagargument gegen alternatives Denken war, ist man neuerdings der Meinung „Fakten sind doch nicht alles“.

Schon seit Jahren gibt es bei meinen Vorträgen ein von mir sehr geliebtes Chart: „Der Gedanke, dass es nur eine Wirklichkeit gäbe, ist die gefährlichste aller Selbsttäuschungen“ (nach dem österreichischen Philosoph und Soziologe Paul Watzlawick, 1921 – 2007). Jetzt sind „postfaktisch“, „alternative Fakten“, „interpretierte Fakten“, „nichtssagende Fakten“ und „verschwiegene Fakten“ (endlich) in der Wirklichkeit angekommen.

postfaktisch
Definition: „Postfaktisch ist ein Denken und Handeln, bei dem die Fakten nicht im Mittelpunkt stehen. Die Wahrheit einer Aussage tritt hinter den Effekt der Aussage auf das eigene Klientel zurück.“ Nehmen wir hier das Beispiel des neuen Verbandes unabhängiger selbstständiger Reisebüros, VUSR, und seiner Petition zum Reisevertragsrecht. 50.000 Unterschriften sind für eine Petition notwendig, damit sie auch im Petitionsausschuss behandelt werden muss. Der Verband hat 49.300 Unterschriften gesammelt. Fakt ist: Ziel verfehlt, knapp vorbei ist auch vorbei. Postfaktisch: das eigene Klientel ist begeistert, weil etwas geschafft wurde, was kaum jemand für möglich hielt (mich eingeschlossen). Und wenn am Mittwoch der Ausschuss die Petition trotz fehlendem Quorum annimmt, hat das Postfaktische gesiegt.

alternative Fakten
Dieser Begriff ist am Wochenende durch die Trump-Administration bekannt geworden. Fakt sind die Bilder, wieviel Menschen 2009 zur Vereidigung von Obama kamen im Unterschied zu Trump 2017. Alternative (zusätzliche) Fakten wären jedoch, Obama kam damals als Erlöser nach George Bush. Wieviel der 1,5 Mio Enthusiasten von damals sind inzwischen enttäuscht, weil aus dem Friedensnobelpreisträger ein Präsident mit „häufigem Drohnenbefehl“ geworden ist und dem es nicht möglich war „Gewalt gegen Schwarze“ einzudämmen (von Verhindern nicht zu reden). 1,5 Mio Teilnehmer hätte auch Obama dieses Jahr nicht geschafft.
Zu „alternative Fakten“ ist mir zufällig ein Interview aus 2010 von Christine Haderthauer (CSU) mit Michel Friedmann in die Hände gefallen, indem sie ihn ärgerlich unterbricht: „Ihre Frage passt nicht zu meiner Antwort“. Unbestritten, ein alternativer Fakt.

interpretierte Fakten
Ich bin mir nicht sicher, ob allgemein bekannt ist, dass die veröffentlichten Zahlen der Meinungsumfragen zu Wahlen nicht immer identisch mit den erhobenen Zahlen sind. Gestützt auf die angebliche Erfahrung, dass der potenzielle Wähler, wenn er im Wahllokal steht, eher auf „Sicherheit“ setzt als bei einer Umfrage, rechnen einige prominente Institute die erhobenen Ergebnisse auf wahrscheinlich zu erwartende Ergebnisse um. Dadurch sind die meisten Umfrageergebnisse zu konservativ (im Sinne von traditionell) gerechnet. Siehe Vorhersage zum Ergebnis AfD in Mecklenburg-Vorpommern, zum Brexit in Großbritannien und zur US-Präsidentenwahl.

nichtssagende Fakten
Das ärgert mich besonders, wenn Selbstverständlichkeiten im Brustton großen Wissens von sich gegeben werden. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke antwortete im Juli 2016 zur Frage Eröffnung des Berliner Flughafens BER: „Jeder Tag der vergeht, bringt uns der Eröffnung näher“. Unglaublich wie hier durch „Nichts Substanzielles sagen“ das eigentliche Problem umschifft wird. Wobei diese auf den ersten Blick faktenmäßig richtige Aussage voraussetzt, dass der BER irgendwann tatsächlich mal eröffnet werden sollte. Postfaktisch, bin ich mir da nicht so sicher.

verschwiegene Fakten
Das ist insbesondere dann ein Problem, wenn Medien (Print und Social) und Politik nur noch im Mainstream schwimmen und alle anderen Fakten links und rechts davon ignorieren. So schlagen im Moment alle auf Trump drein, obwohl der sich im Moment noch im Status „Maulheld“ befindet. Und direkt vor unserer europäischen Haustür schafft Erdogan täglich „Fakten“ auf seinem Weg in eine lupenreine Diktatur und seine Gefängnisse sind übervoll mit Verhafteten ohne Aussicht auf einen rechtsstaatlichen Prozess. Da sollte man doch die Bemerkungen von Merkel, Steinmeier und Gabriel über Trump vergleichen mit ihren lauen Bemerkungen zu Erdogan. Anmahnung durch die Presse? Fehlanzeige.

Na dann, auf ein faktenreiches 2017. Oder auch nicht.

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Freitag der Dreizehnte: Das Comeback der Bissigen Bemerkungen

Hallo, da sind wir wieder. Eigentlich war Mitte November nur eine zweiwöchige „schöpferische“ Pause geplant, leider sind daraus neun Wochen geworden. Und ehrlich gesagt, ließ die Regelmäßigkeit seit August ohnehin schon zu wünschen übrig. Gute Vorsätze 2017? U. a. wieder „regelmäßige“ Bissige Bemerkungen!

Aus der Vielzahl von Themen, die in der Zwischenzeit „ungebissen“ geblieben sind, haben wir uns zwei ausgesucht.
1. „Wir sind fertig mit dem Ding, wenn wir mit dem Ding fertig sind“.
2. In Leipzig beginnt ein Prozess, der seit Jahren überfällig ist.
Zu guter Letzt kann ich mir nicht verkneifen darauf hinzuweisen, wen ich im Dschungelcamp vermisse.

„Wir sind fertig mit dem Ding, wenn wir mit dem Ding fertig sind“
Dieser sehr inhaltsschwere Beitrag stammt von Brandenburgs-Ministerpräsident Woidke und reiht sich nahtlos an den legendären Spruch von Hartmut Mehdorn „Der BER wird immer fertiger und fertiger“ ein.

Bei dem Herumgeeiere wann der Flughafen fertig wird, wissen wir jetzt nur eines: Die offizielle nächste Verschiebung des Eröffnungstermins ist schon wieder verschoben worden. Irre, nicht wahr. Wie fragten die BBBs schon am 2. März 2015? Haben Sie am 23.11.2017 schon etwas vor? Dann sind 2000 Tage seit der letzten „Nichteröffnung“ vergangen. Es würde mich nicht wundern, wenn der neue Berliner Senat an diesem Tag ein Fest veranstalten würde: „Flughafen-Eröffnungen kann jeder feiern, Flughafen-Nichteröffnungen aber nur wir in Berlin.“ Utopie? Warten wir es ab. Jeder Tag der Nichteröffnung kostet „nur“ 1,3 Mio Euro, da würden die Kosten für eine Party unwesentlich sein.

„Nicht alle werden die Eröffnung des BER noch erleben“, stellte die Süddeutsche Zeitung am 29.12.16 fest. Das ist nicht sehr bösartig, denn der neue BER-Baufortschrittsbericht meldet: Baufortschritt gegenüber letzter Meldung 0,0%. Immerhin kein Minuszeichen davor.

Aber vielleicht gibt es auch ein ganz anderes Problem. Zitieren wir noch einmal Hartmut Mehdorn, der sagte im März 2015: „Der BER ist unterwegs. Er bewegt sich“. Hat schon mal einer nachgesehen, ob der BER überhaupt noch da ist?

In Leipzig beginnt ein Prozess, der seit Jahren überfällig ist
Endlich beginnt in dieser Woche der Prozess gegen drei ehemalige Unister-Manager (alles reine Unschuldslämmer) vor dem Landgericht Leipzig. Schon 2012 hatten DIE Welt („Abzock Imperium Unister“), computerbild (die Tricks des Abzock Imperiums) u.a. vor den Machenschaften von Unister gewarnt. Keine Ahnung wer da in der Vergangenheit gebremst hatte.

Auch die BBBs hatten schon im September 2013 gelästert, als das Branchenfachblatt fvw über einen DRV Präsidenten Thomas Wagner nachdachte: „Da muss wohl Stromausfall in der Redaktion gewesen sein und man hatte nicht gesehen, welcher Name da versehentlich geschrieben war“.

Und das habe ich auch noch in einer BBB vom März 2015 gefunden: „Der DRV freut sich, dass Unister als Mitglied des DRV aufgenommen werden konnte“. Und weiter hieß es in der Pressemeldung: „Zugleich unterstreicht dies den Anspruch des Verbandes, die gesamte Reisebranche mit all ihren Segmenten zu vertreten“. Ist Unister eigentlich noch Mitglied im DRV?

48 Seiten Anklageschrift sollen zu Prozessbeginn verlesen werden, das kann nur eine Kurzfassung der Vorwürfe sein. Einer der Anwälte des Angeklagten Daniel Kirchhof (ex Finanzchef) ist, lt. DIE WELT, übrigens Arndt Hochstädter, der zuletzt einer der Organisatoren des Leipziger Pegida-Ablegers Legida war. Was sich immer Leute zusammenfinden.
Lt. FAZ will die Staatsanwaltschaft auch Reiner Calmund (ex Clown für fluege.de) als Zeuge laden. Ich lache mich kaputt. Der wird wie immer endlos labern und sich entschuldigen mit „ich habe meinen Jungs“ vertraut. Manfred Krug und die Telekom-Aktie lassen grüßen.

Zuletzt, das kann ich mir heute, zu Beginn des neuen Dschungelcamps nicht verkneifen: Warum ist Vural Öger eigentlich nicht im Dschungelcamp dabei? Seine neuere Vita würde doch dazu passen.

In der Zwischenzeit war ich auch an anderer Stelle fleißig und werde es auch künftig sein. Auf dem Luftverkehrs-Nachrichtenportal airliners.de erscheint alle 14 Tage donnerstags (in der Regel um die Mittagszeit) die Kolumne „Die Born-Ansage“. Sie finden diese unter www.airliners.de/thema/die-born-ansage. Dort kann man auch die bisher erschienenen 50 Kolumnen sehr einfach nachlesen. Da ist bestimmt vieles dabei was auch Ihr Interesse finden wird.

Der BBB-Newsletter wird übrigens künftig immer dienstags und nicht montags wie bisher erscheinen.

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Auf ein gutes Jahr 2016

Liebe Leserinnen und Leser, Sie haben es in den letzten Tagen tausendmal von vielen gehört oder gelesen, aber einmal muss es noch sein: Die BBBs wünschen Ihnen ein tolles Jahr 2016.

Die BBBs haben lange überlegt, was könnte die ideale beispielhafte Meldung sein, um Ihnen richtig Mut für das neue Jahr zu machen. Wir haben uns für diese unglaubliche super positive Nachricht entschieden.
Bei der Verleihung der „World Travel Awards 2015“, so eine Art „Oscar der Tourismusbranche“, ist das Internationale Congress Centrum Berlin, üblicherweise nur „ICC“ genannt, mit dem Award „Europe`s Leading Meeting & Conference Center 2015“ ausgezeichnet worden. Bravo, lasst Posaunen erschallen. Oder doch lieber den Narhalla -Tusch spielen? Das so geehrte ICC ist leider seit fast 2 Jahren geschlossen.

Macht das nicht Mut: Alles ist möglich. Lasst uns jetzt schon Namen sammeln von Hotels, Veranstaltern, Airlines usw., die wir für „auszeichnungswürdig“ für einen 2016er-Award halten.

Zum Beispiel: Wenn eine Auszeichnung zwei Jahre rückwärts verliehen werden kann, dann müsste es doch auch zwei Jahre im Voraus gehen. Dann könnte der BER auch schon zwei Jahre vor Eröffnung den Travel Award als „Europe`s Leading Airport 2016“ erhalten.
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Flughafennamen:
In den BBBs vom 14.12. 2015 hatten wir u.a. über einen Namen für den Flughafen Stuttgart spekuliert. Dabei hatten wir übersehen, dass der Flughafen „Manfred-Rommel-Flughafen“ heißen soll. Allerdings hat noch keine Taufe auf diesen Namen stattgefunden, es konnte auch noch kein Beschluss aller Gesellschafter recherchiert werden.

In Düsseldorf gibt es kräftig Parteienstreit, weil der Vorschlag „Johannes-Rau-Flughafen“ wohl ein Alleingang des Düsseldorfer OBs Geisel war. Damit dürften die BBBs Recht behalten, diese Namensnennung ist „noch lange nicht gegessen“.

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Kann man sich den BER „schön saufen“?

Neue Panne am BER! Der Leser weiß nie genau, ist das jetzt die Nachricht von gestern oder von heute? Man könnte hinzufügen, das wird auch die Nachricht von morgen sein. Die Liste ist inzwischen fast unendlich: das Licht ging nachts nicht aus, die Rolltreppen sind zu kurz, die Türen falsch nummeriert, der Rauch muss teilweise durch den Keller bevor er raus darf, Kabelsalat in den Schächten usw. Neueste Nachricht „Einsturzgefahr“, weil fünf Ventilatoren, die unterm Dach des Terminals hängen, um vier Tonnen(!) zu schwer sind. Der neue Flughafenchef Mühlenfeld sagt ganz offen, dass noch mit weiteren „unfassbaren“ Fehlern zu rechnen sei. Die BBBs sagen: „Tschüss“ Eröffnung in 2017.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Anfrage des Abgeordneten Martin Delius von den Piraten an den Senat der Stadt Berlin (Fragen etwas verkürzt):
Frage 1: Trifft es zu, dass während Sitzungen des BER-Aufsichtsrates alkoholische Getränke konsumiert werden?
Frage 2: Trifft es zu, dass in der Vergangenheit auch nach dem Konsum von Alkohol noch Beschlüsse gefasst wurden?

Jetzt ist Delius nicht irgendein Abgeordneter, sondern der Vorsitzende des Flughafen-Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus. Das zwingt zur Frage, inwieweit er hier Insider-Kenntnisse hatte.
Der Senat antwortete im Stile von Radio Eriwan, grundsätzlich Nein, außer bei besonderen Anlässen, wenn es etwas zu feiern gab. Die BBBs fürchten, dass dies eher der ungeeignete Versuch sein könnte, sich den Flughafen „schön zu saufen“, denn woher kann der Optimismus kommen, dass er immer noch in 2017 eröffnet werden kann.

Ein BBB-Leser hat mir Kopie seines „Knöllchens“ geschickt, das er anlässlich einer Sitzung des Luftfahrt-Presseclubs am BER erhielt. Dort heißt es: „Sie parkten in einem verkehrsberuhigten Bereich verbotswidrig außerhalb der zum Parken gekennzeichneten Flächen“. Also „verkehrsberuhigter Bereich“ gilt wohl für den Flughafen insgesamt, müsste man eigentlich nicht extra ausschildern. Ernsthaft, dieses Verkehrszeichen wurde mal angeordnet, als man noch glaubte, da würde demnächst ein Flughafen in Funktion sein. Aber, dass die Einhaltung jetzt schon penibel kontrolliert wird, ist ein Witz. Typisch deutsch, Recht muss Recht bleiben, auch wenn die Welt (oder hier der Flughafen) zusammenbricht.

Kleine Empfehlung an den BBB-Leser, das Knöllchen entweder „schön saufen“ oder aufheben für später. Vielleicht wird es mal historisch wertvoll, dass es zwar nichts mit dem Flughafen wurde, aber das Recht penibel beachtet wurde, von Verstößen gegen die Statik mal abgesehen.

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Helau und Alaaf

Die Redaktion der BBBs ist weder betrunken noch geht der Kalender falsch. Warum wollen sich ausgerechnet heute, am Donnerstag, dem 18.6.2015, Karnevalisten aus ganz Deutschland in Berlin treffen? Es sind genau 1111 Tage seit Nicht-Eröffnung des Berliners „noch-nicht-Flughafen-BER“ vergangen. Zweimal hintereinander die 11, mehr geht im Karneval nicht. Helau und Alaaf!

Und wenn die Karnevalsjecken schon in Berlin sind, sollten sie nicht versäumen eine weitere Art von speziellem Berliner Humor zu erleben. „Sein Erfolg ist der größte Feind des Tourismus“, diese Weisheit erleben seit längerer Zeit die verbliebenen Einheimischen in einigen Berliner Stadtteilen, besonders aber in Kreuzberg/Friedrichshain. In der Tat sind die sog. Sauftouristen, die nicht nur wegen den Sehenswürdigkeiten nach Berlin reisen, sondern vor allem wegen der fehlenden Sperrstunde, schon extrem störend. Lärmen bis zur Heiserkeit und Saufen bis zum Abwinken und das Inhalierte sofort wieder in die Umwelt „entsorgen“, gehören zur Tages- oder besser gesagt Nachtordnung. Geniale Idee (?): Pantomime-Trupps sollen die Touris für mehr Ruhe, Sauberkeit und gegenseitiges Verständnis sensibilisieren. Darauf kann man wahrscheinlich nur in Berlin kommen: Ruhe schlägt Lärm. Klar, dass beim ersten Einsatz auch ein Kamerateam dabei war, von RTL natürlich. Als das Fernsehteam noch vor Mitternacht die Kameras wieder einpackte, verkrümelten sich auch die eingesetzten Pantomimen (lt. Tagesspiegel), nach dem Motto: Bevor die Touris ernstmachen, machen wir frei.

Ein weiteres Stadtteilärgernis ist, dass zu früher bzw. später Stunde das Gerumpel der Rollkoffer nervt, wenn Touristen an- oder abreisen. Kein Wunder, dass die Bezirks-Bürgermeisterin (Grüne) den Vorschlag machte, es dürften eigentlich nur noch Touristen mit Rollkoffern mit Gummirollen einreisen dürfen. Es ist wahrscheinlich nur ein böses Gerücht, dass ein Bezirksmitarbeiter, nachdem er gesehen hatte, wie der vierte Schiedsrichter beim Fußball an der Seitenlinie die Stollen der Einwechselspieler kontrollierte, jetzt auch Rollenkontrolleure an der Bezirksgrenze postieren möchte. Motto: Ohne Gummi darf man nicht hinein (irgendwo schon mal gelesen?). Wahrscheinlich ist das aber kein Job für Pantomimen.
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Nachtrag zu den BBBs von letzter Woche. Die BBBs freuen sich immer, wenn Zuschriften zu den einzelnen Bissigen Bemerkungen eingehen. Letzte Woche kam nicht unerwartet auch Post von Unister-Travel. Dort heißt es u.a. „… Korrekte Fakten wären allerdings prima gewesen. Nie ging es um eine Beschwerde des Deutschen Werberates, immer nur um die Prüfung einer Beschwerde“.
Wir haben daraufhin die Bissigen Bemerkungen von letzter Woche nochmals genau durchgelesen und da stand doch: „…Der Werberat hat reagiert…“ und etwas später „…der Werberat hat Unister um Stellungnahme gebeten…“ Da fragen wir, wo ist das Problem?
Weiterhin schrieb Unister „….der Werberat hat zu unseren Gunsten abgeschlossen..“. Dazu wurde auf eine Pressemitteilung von Unister vom 5.6. verwiesen. Abgesehen davon, dass wir leider nicht auf dem Presseverteiler von Unister stehen und deshalb diese Meldung nicht zur Kenntnis nehmen konnten, hatten die BBBs letzte Woche in ihrer unendlichen Fähigkeit in die Zukunft blicken zu können geschrieben „… bleibt obiger Streit ohne Auswirkung für Unister…“. Also noch nicht mal als Vermutung, sondern schon als vorausschauende Feststellung.
Letzter Satz von Unister: „Sehen Sie eine Möglichkeit, diesen Teil der Wahrheit ihren Lesern zu übermitteln?“. Haben wir hiermit gemacht, Herr Rogl. Gerne wieder.

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Einen Fachmann als Touristik-Boss. Wer will denn so etwas?

Für viele mag der (freiwillige?) Rücktritt von Harriet Grenn bei Thomas Cook überraschend gekommen sein, nicht für die BBBs. Kurz zuvor wurde nämlich den BBBs ein Video „zugespielt“. Da erklärte Harriet Green allen Ernstes, sie habe alle 5.000 Kommentare der TC-Mitarbeiter zur letzten Mitarbeiterbefragung persönlich gelesen („fremdsprachliche wurden extra dafür übersetzt“). Da die BBBs unterstellt haben, dass Frau Green nicht schwindele, haben sie schnell nachgerechnet wieviel Arbeitstage Frau Green dafür gebraucht haben könnte, an denen sie sonst nichts anderes arbeiten konnte ( oder doch nur heiße Luft?). Bevor wir zu einem belastbaren Ergebnis kamen, wurde schon gemeldet „Green ist weg“. Ob TC-Chairman Frank Meysman auch gerechnet hat?

Auf jeden Fall fanden wir einen Satz in seiner Pressemeldung besonders erwähnenswert: Nun sei es an der Zeit einen „Branchenfachmann“ mit der weiteren Umsetzung zu beauftragen.
So etwas hatten wir schon lange nicht mehr gelesen.

Gerüchten zufolge soll der neue CEO Peter Fankhauser erklärt haben, 5.000 Kommentare zu der nächsten Mitarbeiterbefragung persönlich zu lesen würde nicht auf seiner Agenda stehen. Er wolle lieber daran arbeiten, dass nicht wieder soviele Kommentare notwendig werden.
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Fundstücke
Trotz mehrfacher Verschiebung des Eröffnungstermines sind immer noch Kabel falsch gelegt, die automatische Brandmeldeanlage funktioniert nicht und die Notstromversorgung ist mangelhaft. Mit einer „Mensch-Maschine-Lösung“ will man diese Probleme vorübergehend überbrücken.
Nein, das ist keine Meldung aus der Zeitmaschine zum BER, sondern eine aktuelle Meldung zum neuen Berliner Superkaufhaus „Mall of Berlin“. Wenn Wowereit dafür nicht verantwortlich ist, muss es an der Berliner Luft liegen.
Das Bezirksamt Mitte hat jetzt zu einem Statusmeeting geladen. Im Unterschied zum BER hat die Mall eine Genehmigung zur „vorübergehenden Eröffnung erhalten“. Dies wurde übrigens mit viel Pyrotechnik gefeiert. Das war auf jeden Fall „Brandgefährlich“.

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Wie fühlt man sich verspätet ….

Die Bissigen Bemerkungen hatten schon letzte Woche geplant mal wieder über den Flughafen BER zu schreiben. Um dieses besondere Verspätungsgefühl des Flughafens mal am eigenen Leib zu verspüren, entschlossen sich die BBBs diese Woche sich auch einfach mal so zu verspäten und ohne Ankündigung wann die aktuelle Ausgabe erscheinen wird. Auch für die nächste Woche wollen wir uns mit einem Erscheinungsdatum nicht festlegen. Wir planen aber circa zum Wochenende verbindlich zu sagen, wann es die nächste Ausgabe geben wird.
So richtig wohl haben wir uns in unserer Haut ehrlich gesagt dabei nicht gefühlt. Was jedoch besonders schlimm war, niemand hat die BBBs vermisst. Zumindest kam keine Reklamation wegen Nichterscheinen. Bevor hier nun depressive Gedanken aufkommen, wollen wir das Nicht-Vermissen auf die Fußball-WM schieben.

Aber nun zur Sache selbst. Die Verantwortlichen für den Flughafen BER sind auch wirklich vom Schicksal gebeutelt. Da stellt sich doch jetzt (warum erst jetzt?) heraus, dass der Flughafen einem Hochstapler aufgesessen ist. Der Planer dieser unsäglichen Entrauchungsanlage, Alfredo di Mauro, hat zwar einen sehr klangvollen Namen wie ein italienischer Künstler, aber leider keinen Ingenieurtitel. Dieser steht zwar auf seiner Visitenkarte, aber wie er dahin gekommen ist, weiß selbst Herr di Mauro nicht mehr so genau. In Wirklichkeit ist dieser Mann „nur“ technischer Zeichner. Das würde dann auch erklären, warum diese Entrauchungsanlage in den Bauplänen so schön gezeichnet aussah, aber in ingenieurmäßiger Hinsicht doch leider einige Mängel hat.

Nach der alten Bauernregel, wo ein Hochstapler ist, findet sich oft noch ein zweiter, werden jetzt fieberhaft die Personalakten aller Beschäftigten nach evtl. leichten Übertreibungen im Lebenslauf untersucht. Über den einen oder anderen Manager wird schon gemunkelt. So soll angeblich der Buchhaltungschef gelernter Frisör sein, der Planungschef soll seine Erfahrungen bei einem Kleingartenfest gesammelt haben. Ein anderer Topmanager ist stolz auf seine Erfahrungen bei einer Airline und einem Unternehmen mit eigenen Zügen, beides sind jedoch Erfahrungen die nachgewiesener Maßen bislang beim BER ohne jegliche praktische Bedeutung sind.
Der Kolumnist Zippert („Zippert zappt“) meint in der WELT, er sei einem besonders frechen Hochstapler auf die Spur gekommen, der sich im Aufsichtsrat des BER sogar als Regierender Bürgermeister von Berlin ausgegeben habe. Das darf nun wirklich nicht wahr sein.

Bevor sich nun einige Beschäftigte in der Touristik über diesen enttarnten Hochstapler lustig machen, sollte man vielleicht etwas kleinlaut darauf aufmerksam machen, dass die Tourismusbranche eventuell nur deshalb von Titelmissbrauch verschont geblieben ist, weil hier wirklich jeder ohne offiziellen Qualifikationsnachweis auch jede Beschäftigung übernehmen darf. Auf die einschlägige Diskussion sei hierbei verwiesen. Und wenn man sich so umschaut….. Na, ja!

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Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steige ab!

Kennen Sie, liebe BBB-Fans, diese alte Indianerweisheit? Logisch eigentlich. Aber die hessische Landesregierung hat eine andere Weisheit. Bei ihr heißt es: „Wenn du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, dann wechsle den Reiter“. Politiker denken eben so. Nur keinen Fehler zugeben.

Es geht um den „Weltflughafen“ Kassel-Calden. Am 8.4.2013 schrieben die BBBs anlässlich der Eröffnungsfeier (lustigerweise landete das „Eröffnungsflugzeug“ um 11.11 Uhr. Kein Scherz) „diesen Flughafen braucht man ungefähr so sehr wie starke Bauchschmerzen. Bauchschmerzen müssen höchstens die Politiker haben, denn dieses Millionengrab wird ihnen noch lange im Magen liegen“. Es kam wie es kommen musste, dieser Flughafen bekommt keinen (Flieger) hoch.

Was macht die hessische Landesregierung (was haben Bouffier und Schäfer tolle Eröffnungsreden gehalten)? Statt Minister Schäfer und die anderen „fast vorsätzlichen“ Geldverschwender nach Hause zu schicken, lösen sie per sofort den Vertrag mit der amtierenden Flughafenchefin auf (die einzige Unschuldige an der Misere) und wollen einen neuen Reiter auf das „tote Pferd“ setzen.
Mensch Leute, tot ist tot, da ändert auch ein neuer Reiter nichts.

Es sei denn, sie bekommen „Gott persönlich“ als neuen Flughafenchef. Beim Thema Gott fällt den BBBs ein: Könnte nicht Hartmut Mehdorn den Flughafen Kassel als Nebenjob managen? Er hat doch vor Kurzem per BILD am Sonntag erklärt, er hätte in Berlin jetzt alles im Griff. Dann würde auch die ironische BBB-Überschrift vom 8.4.2013 über den Flughafen Kassel („Ein Flughafen der pünktlich eröffnet und keinen Fluglärm verursacht“) einen neuen Sinn bekommen, siehe CO2-Kompensation in der Fliegerei. Für jeden durchgeführten Flug kann man eine Kompensation kaufen und dafür wird irgendwo in der Welt ein Baum gepflanzt. So könnte z.B. Mehdorn dann den sehr umstrittenen Fluglärm vom BER mit dem Nicht-Fluglärm von Kassel aufrechnen (kompensieren).
Menschenskind, dass man denen auch immer alles vorsagen muss.

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ITB: Die Fortsetzung des Faschings mit anderen Mitteln

Das wird dieses Jahr richtig hart für die Faschings-Jecken. Nahtloser Übergang vom Faschings-Trubel zum ITB-Trubel.

Ein paar Gemeinsamkeiten sind dabei schon zu erkennen.
– Man ist dabei aus Tradition, ohne nachzudenken warum
– Viele Pressekonferenzen auf der ITB haben Ähnlichkeit mit Büttenreden: Wenig Konkretes, abstrakt im Umgang zur Wahrheit (nur leider weniger lustig)
– Bei einigen Veranstaltungen präsentieren sich die „Wichtigen“ auch als „sehr wichtig“. Der Vergleich mit Elferräten „könnte“ einem da schon in den Sinn kommen.
– die Preisverleihung durch den Travel Industry Club hat in ihrer „staatstragenden“ Form schon Ähnlichkeit mit der Ordensverleihung in Aachen (Orden wider den tierischen Ernst).
– bei den meisten Managern, in ihren schwarzen Anzügen, könnte man meinen, sie seien immer noch maskiert (als Pinguine)
– Was sich an Menschenmassen so durch die Hallen schiebt, muss sich auch hinter einem Karnevalsumzug nicht verstecken.
Helau und Alaaf!

Dabei präsentiert sich Berlin immer mehr als Hochburg des Humors (wenn auch unfreiwillig).
Jetzt ist bekanntgeworden (kein Scherz), dass die Berliner Bettensteuer auch für Hunde gilt. Ein Glück, dass mein Hund nicht lesen kann, sonst möchte er auch bei mir im Bett schlafen.

Einige Teile der Gesetzesformulierung hierzu müssen sich hinter keiner Büttenrede verstecken, z.B. zum Thema Blindenhund:
„Die Mitnahme eines Blindenhundes durch einen blinden Übernachtungsgast ist kein Ausdruck eines über den normalen Lebensbedarf hinausgehenden Aufwandes und damit nicht übernachtungssteuerbar“. In Deutsch: der Blindenhund muss keine Bettensteuer zahlen.

Ach und dann noch. „Auch ein Wachhund, löst keine Übernachtungssteuer aus, wenn sein Aufenthalt beruflichen Gründen dient.“

Jetzt wissen Sie, liebe Leserinnen und Leser, warum diese BBBs erst so spät erscheinen. Wer kann da vor Lachen noch einen Text schreiben.

Und neben Wowereit ist ohnehin jeder Büttenredner ein einfacher Amateur.
Neuestes Bonmot: „Herr Mehdorn hat unser Vertrauen. Und er ackert mit allen Kräften.“ In einem normalen Dienstzeugnis ist „er bemühte sich“ eigentlich negativ besetzt.
Am Flughafen Tempelhof soll eine riesengroße Wasserlandschaft eingerichtet werden. Besser kann man eigentlich nicht dokumentieren, dass der Senat mit der Schließung von Tempelhof „Baden gegangen ist“. Leider hat das Verwaltungsgericht diesen Plan gestoppt. Warum: Einen rechtsgültigen Bebauungsplatz erstellen kann der Senat auch nicht.

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