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Gesucht wird ein „touristisches Wallonien“

Da hat der DRV eine prima Referentenliste für seine Jahrestagung zusammengestellt. Es fehlt allerdings noch eine Kosmetikberaterin, die die so gepriesenen Änderungen an den EU-Pauschalreiserichtlinien schön schminkt. Der richtige Zeitpunkt wäre nach der Rede von Staatssekretär Gerd Billen (Bundesjustizministerium). Dieser sympathische Staatssekretär weiß genau, dass die angesprochenen Änderungen nur ein klein wenig an der Oberfläche kratzen und nur etwas Kosmetik bedeuten. Warum dann dafür nicht gleich einen Profi hinzuziehen?

An EU-Beschlüssen lässt sich national nur wenig bis hin zu gar nichts ändern. Siehe hierzu auch die Verhandlungen zu CETA (und TTIP). Menschenskind, war das Arbeit für Sandmann Sigmar Gabriel, bis er überall etwas Sand in die Augen gestreut hatte, damit alle besser schlafen können. Und dann kommt Wallonien, lässt sich auf keine Kosmetikänderungen ein, sondern sagt ganz einfach NEIN. Wow! Auf einmal wird EU und Kanada aufgehalten. Asterix wie in seinen besten Zeiten.

Unabhängig wie diese fast zu schöne EU-Geschichte ausgehen wird. Wie hoch evtl. der Preis für die Zustimmung von Wallonien sein wird oder welche Pseudo-Öffnungsklausel jetzt noch eingebaut wird. Es funktioniert offensichtlich nur „alles oder nichts“.

Was daraus ist die Erkenntnis für unsere EU-Pauschalreiserichtlinie? Den „Lauf der Europäischen Union“ hält man entweder schon vor der Gesetzgebung auf, hat die Bundesregierung vorsätzlich nicht gemacht, oder man lernt mit „krummen Gurken“ zu leben. Oder aber, man sucht noch irgendeinen klitzekleinen juristischen Haken, um die ganze Sache in Brüssel platzen zu lassen. Das soll heißen, alle Energien auf ein touristisches (juristisches) Wallonien dransetzen.

Wenn man bei Merkels-Rede auf dem BTW-Gipfel im September genau zugehört hat, konnte man schon da folgendes daraus entnehmen.
Merkels –nicht gespielte- Überraschung, dass es 10.000 Reisebüros in Deutschland geben soll („war neu für mich“, wie seinerseits das Internet). Aber dann kam dieser Satz, „wir müssen abwägen (Handbewegung wie Frau Justitia), die Interessen ihrer Branche gegenüber dem Verbraucherschutz“. Und weiter „wir wollen uns nicht mit der gesamten Reisebranche anlegen, aber wir dürfen uns auch nicht mit den Kunden anlegen“. Aber das ist nicht die gefragte Alternative. Dieser Satz würde besser auf die Automobil- oder Bankenbranche zutreffen. In unserer Branche wurde hinter den Kulissen ein ganz anderes Spiel gespielt. Dass heute irgendein Verbraucherschützer, Name habe ich mir schon gar nicht gemerkt, nochmal auf das Verbraucherthema aufspringt, geschenkt.

Wenn wir schon beim BTW sind. Frau Merkel hatte in ihrer Rede auch das Thema Gewerbesteuerzurechnung erwähnt. Das aber ganz kurz: „Wir warten mal das Oberste Finanzgericht ab“. Auch hier der falsche Ansatz. Das bringt nur Zeit, aber nicht näher an die Lösung. Hilfreich ist nur eine Klarstellung durch den Gesetzgeber.

Viel Arbeit, aber bitte nicht durch die Kosmetikindustrie erledigen.

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Frau Bundeskanzlerin, wann machen Sie Urlaub in der Türkei?

Da ist mir gerade am Wochenende ein Werbeprospekt der TUI auf den heimischen Schreibtisch geflattert, mit Angeboten für Türkei, Griechenland, Ägypten und Karibik (in dieser Reihenfolge). Damit weiß man nun auch, wo es buchungsmäßig am meisten brennt. Jetzt sind die Touristen wieder mal gefordert, den unter Druck geratenen Zielgebieten zu helfen. Liebe Touristen, reist in die Türkei, nach Griechenland, nach Ägypten (muss ja nicht gleichzeitig sein) und zeigt Eure Verbundenheit mit den Menschen dort, die unglaublich unter den schlechten Buchungszahlen leiden. In einigen Gebieten ist der Tourismus die einzige Einnahmequelle. Liebe Touristen, erinnert Euch an die tolle Gastfreundschaft, die ihr schon oft dort erfahren durften. Mit einer Urlaubsreise in diese Gebiete würdet ihr einen wesentlichen Beitrag zur politischen Stabilität leisten.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, Ihren letzten Urlaub haben Sie in der Schweiz verbracht. Politisch gesehen war dieser Urlaub verschwendet. Die Schweiz braucht in keiner Weise unsere besondere Zuneigung. Durch die Wechselkursfreigabe Franken/Euro hat die Schweiz dem Schweizer Tourismus sogar sehr geschadet. Das müssen Sie, Frau Bundeskanzlerin, nicht unterstützen.

Frau Bundeskanzlerin, gehen Sie jetzt mit gutem Beispiel voran und verbringen Sie Ihren nächsten Urlaub in der Türkei. Sie sind doch gerade in besonderer Weise auf die Hilfe der Türkei angewiesen. Ihr Urlaub in der Türkei wäre ein riesiger Solidaritätsbeweis gegenüber der Türkei und Herr Erdogan würde sich ganz bestimmt sehr freuen. Etliche tausend Deutsche würden Ihrem Beispiel folgen und noch schnell ihre Urlaubsplanung Richtung Türkei ändern.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, erklären Sie diese Absicht recht bald. Je schneller Erdogan sich freut, desto schneller können Sie dort auch politische Erfolge erzielen. Die Zeit wird knapp, bis zum 13.März sind es nur noch drei Wochen.

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Der Tourismus der letzten 60 Jahren hat mehr für den Frieden in Europa bewirkt als der Euro.

In den letzten Tagen wird, insbesondere von der Bundeskanzlerin, die
„friedensstiftende Wirkung“ des Euro beschworen, z.B. mit Sätzen wie „Die Währung ist auch ein Garant für Frieden“. Schon Helmut Kohl meinte zu seiner Zeit der Euro sei „eine Frage von Krieg und Frieden“.

Abgesehen davon, dass es in der geschichtlichen Vergangenheit genug Beispiele für „wenig friedensstiftende Wirkung“ innerhalb eines Währungsraumes gibt, wie u.a. der amerikanischer Bürgerkrieg (trotz gemeinsamen Dollar) und der Zerfall der Sowjetunion (trotz gemeinsamen Rubel) zeigen, war auch ohne gemeinsame Währung seit 1945 Frieden in Mitteleuropa (weil Deutsche keinen Krieg mehr gegen ihre Nachbarländer führten!). Es ist auch nicht anzunehmen, dass Griechenland nach eventueller Wiedereinführung der Drachme einen Angriffskrieg gegen uns starten würde.

Man kann dagegen behaupten, dass der Tourismus der letzten 60 Jahren viel mehr für Völkerverständigung und Frieden in Europa bewirkt hat als in den letzten Jahren der Euro.
Wie schrieb schon der Schriftsteller und Nobelpreisträger John Steinbeck: „Der Fremdenverkehr und das Reisen fördern den Frieden. Es ist beinahe unmöglich ein Volk zu hassen, das man näher kennen gelernt hat.“ So gab es die erste Begeisterung für italienische Lebenskultur (und deren teilweise „Import“ nach Deutschland) schon bevor die ersten italienischen Gastarbeiter nach Deutschland kamen. Selbst die internationale Politik hat es 1975 hervorragend formuliert. In der Schlussakte der blockübergreifenden Konferenz KSZE („Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“) stand: „Die teilnehmenden Staaten sind sich des Beitrags bewusst, den der internationale Tourismus zur Entwicklung eines gegenseitigen Verständnisses zwischen den Völkern liefert.“
Nicht ohne Grund war 1989 „Reisefreiheit“ das Wort des Jahres. Dies zeigte die immense Bedeutung von Tourismus für Völkerverständigung und Frieden.

Dies sollte nur erwähnt werden, weil man in den letzten Jahren immer mehr den Eindruck gewinnen konnte, wie wenig die Regierung das Thema Tourismus schätzt (es sei denn, es ginge um eigene Auslandsreisen der Regierungsmitglieder, da ist auch unser Verkehrsminister ein Super-Tourist).
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In eigener Sache:
In der letzten Woche erfolgte ein außergewöhnlich hoher Zugriff auf die Seiten der Bissigen Bemerkungen (höchste Besucherzahl seit der Brähmig-BBB). Bei der (mitunter) selbstkritischen Betrachtung der eigenen Kolumne, konnte man angesichts des Themas der letzten Woche etwas verwundert sein. Es stellte sich heraus, dass das rege Interesse weit überwiegend den Bissigen Bemerkungen vom 30.4.2012 „Direct4you in den Sturzflug“ galten. In einigen Emails wurde Übereinstimmung zum Inhalt dieser BBBs geäußert. Insbesondere der letzte Satz: „Aber jedem, der einmal Lufthanseat war, blutet das Herz, wie hier eine Marke in den Sturzflug getrieben wird.“ verursachte bei vielen (noch) aktuellen Lufthanseaten zustimmende „Herzschmerzen“.

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Fundstücke

In den BBBs vom 27.5.2012 (“Um künftig einen großen Reisekonzern zu führen darf man auch „green“ hinter den Ohren sein“) hatten wir über die neue Chefin des Reisekonzerns Thomas Cook, Harriet Green, berichtet. Dabei hatten wir unter anderem auch über die fehlende „Erfahrung im Reisegeschäft“ gelästert. Jetzt hat Harriet Green in einem Interview in TTG digital einen Satz „herausgehauen“, der mich schon in der Vergangenheit bei anderen Neueinsteigern in die Touristik „leicht in Rage“ gebracht hat.
Zitat Frau Green 1. Teil: „I do not know the travel industry well, ….”. Prima schönes Eingeständnis, aber manche Erfahrung aus anderen Branchen kann ja auch innovativ wirken.
Dann Zitat 2. Teil: „… but I have been travelling most of my life”.
Die eigene Reiseerfahrung (zumeist noch garniert mit “bin immer gerne gereist”), die suggerieren soll, „ich kann es bereits“. Man überlege sich, wenn der neue Vorstandsvorsitzende von VW oder Mercedes bei seiner Antrittsrede sagen würde: „Ich habe zwar keine Branchenerfahrung, aber ich besitze ein eigenes Auto und fahre auch gerne damit“.
Das hat mich auch an Klaus-Peter Siegloch, seit Juni 2011 hauptamtlicher Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), in seiner Antrittsrede bei der BTW-Tagung im Herbst letzten Jahres sehr gestört: Seine langen Ausführungen über seine persönlichen Reisen.
Die Reihe könnte leicht fortgesetzt werden über Manager, die mit diesem „Anspruch“ in die Branche eingestiegen sind. Da darf sich die Branche nicht wundern, wenn dann die Politik denkt „Touristik kann wirklich jeder“.

Über das Stichwort Politik kommen wir dann zu Fundstück Nr. Zwei und Angela Merkel: „Eine gesamtschuldnerische Haftung wird es nicht geben, solange ich lebe“.
So eine „lebenslang gültige“ Politaussage, haben wir zuletzt von einem nordkoreanischen Diktator gehört. Ein Glück, dass Angela Merkel keinen Sohn hat, sonst wäre das Ende überhaupt nicht abzusehen. Unvergessen ihr Satz bei ihrer Antrittsrede: „Ich will Deutschland dienen“. Dabei versuchen wir unseren Studenten positiv beizubringen, dass „Dienstleistung erbringen“ nichts mit „Dienen“ zu tun hat (sonst wäre es verdammt schwer Nachwuchs in der Dienstleistung zu bekommen und der Kunde wünscht auch „Leistung“ und nicht „dienen“).
Interessanterweise findet man Personenkult und „ich will dienen“ oft im Doppelpack.

Und Fundstück Nr. Drei: Die Teppichaffäre von Minister Niebel bleibt ohne jede Konsequenz. Also merke: Sich einen in Afghanistan gekauften Teppich von einem Jet des Bundesnachrichtendienst kostenlos nach Deutschland bringen lassen, diesen Teppich privat direkt auf dem Rollfeld am Flugzeug in Empfang zu nehmen (ohne von irgendjemand kontrolliert zu werden) und dann noch für diesen Teppich keine Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen ist vollkommen in Ordnung??!! Das wird jeder Urlauber verstehen, wenn er nach seiner Urlaubsreise kontrolliert und für wenige Schachteln Zigaretten zuviel oder für mehr Reisemitbringsel zur Kasse gebeten wird (gemeint ist hier nur die vergleichbare 19% Einfuhrumsatzsteuer).

Fundstück Nr. 4 ist etwas sehr positives. Letzte Woche hatten wir über den „ungeheuren Druck“ unserer Fußballprofis beim Elfmeterschießen gelästert (Gegenbeispiel Trapezkünstler). Jetzt kann man von einem weiteren positiven Beispiel berichten. Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Helsinki errang Pascal Behrenbruch die Goldmedaille im Zehnkampf. In mehreren Teildisziplinen dieses Wettkampfes und insgesamt erzielte er persönliche Bestleistung. In keiner Teildisziplin war er unterdurchschnittlich. Genau das sollte herausgestellt werden, im entscheidenden Moment eine zuverlässige Leistung zu bringen. Nur nebenbei sei erwähnt, Pascal Behrenbruch war im letzten Jahr aus dem Förderkader des Leichtathletikverbandes geflogen (zuwenig angepasst). Innovativ und angepasst, ist selten ein Zwillingspaar.

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Wie Brähmig und Co. wirklich über die Touristik denken

Eigentlich dachte ich mit der ITB sei auch das Thema Brähmig, Vorsitzender des Tourismusausschusses des Bundestages, und seine mehr als abwegige Äußerung zum Thema „keine Urlaubsreisen nach Ägypten“ erledigt. Denkste.
Am 13.3., Absendeuhrzeit 3.44 Uhr, erreicht mich eine ellenlange Email mit dem Absender klaus.braehmig@bundestag.de. Wohlgemerkt, ich habe kein Problem mit Kritik. Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl hat mir schon zweimal sehr lange Emails geschickt, die nicht „sympathisch“ waren, aber man konnte sich damit auseinandersetzen. Und zuletzt habe ich auch Auszüge daraus in der folgenden BBB dargestellt. Aber die Email von klaus.braehmig@bundestag.de ist so wirr, dass man das nicht unkommentiert lassen darf. Unterzeichnet ist diese Email zwar von einem gewissen Gregor Strabel, Büroleiter/wissenschaftlicher Mitarbeiter, aber da der offizielle Absender nun mal auf Brähmig lautet, muss er sich wohl den Text auch anrechnen lassen.

Ich möchte die Leserinnen und Leser der Bissigen Bemerkungen zumindest mit einem Zitat erfreuen, die ganze Email wäre wohl auch für hartgesottene Leser zuviel.

Im Zitat werde zwar ich beschimpft, aber die darin enthaltene Bezeichnung für die ganze Touristik-Branche ist unglaublich (Achtung anschnallen, was jetzt kommt):
Zitat: „Sind Sie ein willen- und kritikloses Sprachrohr der sonnengebräunten Drückerkolonne im Einreiher, die auf der ITB nur Reisen verkaufen will und dabei jede Nachfrage zum Thema Ethik scheut, da das ja nur die Gewinne drückt?“
Wow, das ist gewaltig und da weder vorher noch nachher nur die geringste Einschränkung steht, kann mit der Bezeichnung „sonnengebräunte Drückerkolonne“ nur das Touristikpersonal auf der ITB in Gänze gemeint sein. Denkt man im Büro Brähmig (Absender wohlgemerkt Klaus.braehmig@bundestag.de) so über die Tourismusbranche? Da ist zumindest eine ordentliche Entschuldigung von Herrn Brähmig fällig.

Eine Bemerkung sollte man auch hierzu machen.
Weiteres Zitat:
„Herr Brähmig ist in den letzten Jahrzehnten nicht dafür bekannt gewesen, dem schnöden Populismus zu dienen“.
Gerade an dieser Stelle bleibe ich dabei, dass Brähmig hier das Thema Menschenrechte populistisch mit Tourismus verbindet, wohl wissend, dass der einfache Tourist sich hier nicht wehren wird. Wenn es Brähmig tatsächlich inhaltlich um Menschenrechte ginge, dann frage ich ihn:
– Wo war seine Wortmeldung als noch vor kurzem Angela Merkel Mubarak als Freund Deutschlands bezeichnete?
– Wo war seine Wortmeldung, als Frau Merkel, allein aus wirtschaftlichen Gründen mehrere Diktaturen in Afrika besuchte?
– Wo war seine Wortmeldung als Frau Merkel vor kurzem nach China reiste?
– Wo war seine Wortmeldung als der Staatspräsident von Kasachstan, ein übler Diktator, sowohl von Frau Merkel wie auch von Herrn Wulff mit allen Ehren empfangen wurde?
Da schwieg Brähmig, weil er sich wahrscheinlich „keine freundliche Bemerkung von Herrn Pofalla“ einhandeln wollte.

Auf die 1.135 Wörter lange Email aus dem Büro Brähmig, habe ich in bester BBB-Manier mit einem 50-Wörter-Shorty geantwortet, wie armselig Inhalt und der Schreiber der erhaltenen Email seien und habe kurz ein Sprichwort zitiert „wenn ein Punkt sich aufbläst, wird er zur Null“.

Da hat mir das Büro Brähmig aber auf meine Mailbox „gewulfft“. Kein Scherz, stimmt tatsächlich. Von einem „selbstgerechten älteren Herrn ist hier die Rede, der meint aufgrund seiner altbackener Erfolge, noch im großen Willi weitermachen zu müssen“. Das geht ja noch, so hat vielleicht schon der eine oder andere gedacht, der in den BBBs zitiert wurde. Nur zum Schluss wird es wieder richtig „interessant“. Angeblich „hätten sich ernsthafte Professoren gemeldet, die im Endeffekt Klaus Brähmig recht gegeben hätten. Und zwar Leute, die wissenschaftliches Renommee haben und nicht nur irgendwelche Reisen verkauft haben wie Sie“.
Das könnte, wenn ich den Absender ernst nehmen würde, schon gegen meine wissenschaftliche Ehre gehen. Zum Glück sprechen unzählige wissenschaftliche Veröffentlichungen in Fach- und Lehrbücher eine andere Sprache.

Und bevor ich es vergesse. Von wegen Brähmig wäre vom Hamburger Abendblatt falsch zitiert worden. Inzwischen liegt mir die Bestätigungsemail von Brähmig zu diesem Interview vor. Dabei habe ich dann auch gelesen, was Brähmig zum Malediven-Tourismus gesagt und autorisiert hat. Da ist das Ägypten-Interview harmlos dagegen.
Wer sich für dieses Interview interessiert, kann näheres im Reiseradio (www.reiseradio.org) dieser Woche erfahren.

Herr Brähmig, ich glaube Sie haben ein großes Problem, leider die deutsche Touristik auch eines mit Ihnen.
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Mehr zu diesem Thema und noch einigen anderen interessanten Aspekten finden Sie auch diese Woche in www.reiseradio.org.

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Konfuzius sagt …….

„Der Mensch hat drei Möglichkeiten klug zu handeln:
erstens durch Nachdenken, das ist die edelste,
zweitens durch Nachahmen, das ist die leichteste,
drittens durch Erfahrung, das ist die bitterste.“

Die Leserinnen und Leser der bissigen Bemerkungen können in den nächsten Tagen in ihrem Umfeld mal überprüfen, wer nach welcher dieser „Möglichkeiten“ regelmäßig arbeitet. Diese Woche ist den BBBs mindestens zweimal aufgefallen, dass vorheriges Nachdenken nicht jedermanns Sache ist.

Erinnern Sie sich noch an die Einführung der Luftverkehrsabgabe vor ca. einem Jahr? Wir wollen nicht mehr besonders erwähnen, dass die Bundeskanzlerin auf der 30-Jahrfeier von Air Berlin im April 2009 versprochen hatte „es wird hier keinen nationalen Alleingang geben“ (siehe BBB vom 19.7.2010 Luftverkehrsabgabe – ein weiterer Wortbruch der Regierung). Wir wollen auch nicht mehr besonders erwähnen, dass die danach folgende Festsetzung weder gerecht noch ökologisch ausgefallen ist. Erinnern wollen wir hier an dieser Stelle nur, dass viele Experten vorhersagten, dass diese Steuer auch gesamtwirtschaftlich ein Flop werden würde (Erkenntnis abgeleitet aus der Erfahrung in den Niederlanden, wo eine ähnliche Steuer relativ schnell wieder korrigiert wurde). Selbst der damalige Wirtschaftsminister Brüderle soll sich zweifelnd geäußert haben („die Einnahmenminderungen wegen Passagierrückgang könnten größer als die zu erwartenden Mehreinnahmen sein“) und einige Verkehrsexperten von CDU und FDP äußersten sich ähnlich kritisch (siehe BBB vom 1.11.2010 „Undankbare Verkehrspolitiker?“). Trotzdem haben sie alle der neuen Steuer zugestimmt.
Jetzt liegen die ersten echten Zahlen vor und diese zeigen Passagierrückgänge, insbesondere auf den grenznahen Flughäfen, und entsprechende Zuwächse auf der holländischen Seite.
Jetzt kommen die ersten Erkenntnisse danach (siehe Konfuzius). Besonders schlau (im Nachhinein) äußert sich nun der Finanzexperte Frank Schäffler (FDP): „Es war abzusehen, dass die Luftverkehrssteuer ihr Ziel nicht erreicht“ und der CDU-Tourismusexperte Jürgen Klimke fordert „diese Steuer muss wieder weg“. Aber zugestimmt haben sie alle. Und nun?

Ähnlich ist die Situation beim Körperscanner in den sich so viele „Sicherheitsexperten“ so nachhaltig verrannt haben. Auch hier haben die BBBs mehrfach gelästert (siehe u.a. BBB vom 4.1.2010 „2010 – ein Jubeljahr für die Nacktscanner-Fetischisten?“). Dass diese Scanner vieles „nicht sehen“, aber im Gegenzug viel zu oft Fehlalarm anzeigen, ist allgemein bekannt (siehe auch eigene Erfahrungen in den BBBs vom 20.9.2010 „Mein erstes mal ….. mit einem Bodyscanner“). Der Flughafen Zürich hat seine Scanner schon längst wieder abgebaut. Grundsätzlichen Gegenwind für die Scanner gab es auch von mehreren deutschen Flughäfen. Nur der arme Flughafen Hamburg musste sich mit den Scannern „herumärgern“, weil der damalige Innenminister de Maiziere unbedingt „eigene Erfahrungen“ (siehe Konfuzius) sammeln wollte. Da die ersten Ergebnisse nicht wie gewünscht ausfielen, wurde statt entsprechende Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, die Testperiode nochmals verlängert. Das Ergebnis lautet unverändert „unbrauchbar“ (auch wenn die offizielle Pressemitteilung das Ende mit viel Bla-Bla zu verschleiern versucht).

Aus Erfahrung lernen, wird auch eine Australierin. Ihr fiel beim Sex im Hotel ein Lampenschirm ins Gesicht und verletzte die Dame an Nase und Mund. Da der Vorfall während einer Dienstreise stattfand kam die Dame auf die nahe liegende Idee Entschädigung von der betrieblichen Unfallversicherung zu fordern. Leider hat sie Pech gehabt, der Richter sah das alles deutlich anders. Die Dame wird daraus lernen und das nächste Mal nur ihren Hinterkopf dieser Gefahr aussetzen.
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Im Reiseradio (www.reiseradio.org) dreht sich diesmal alles um Salzburg, mit teilweise sehr überraschenden Erkenntnissen. Die Bissigen Bemerkungen im Reiseradio beschäftigen sich mit dem aktuellen Trendthema „Beschwerden“ mit ebenfalls überraschenden Erkenntnissen.

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Luftverkehrsabgabe – ein weiterer Wortbruch der Regierung

Es wird immer verrückter mit dieser Luftverkehrsabgabe.
Allein, dass diese neue Steuer unter der Überschrift „Sparpaket“ firmiert, war schon eine Frechheit. Denn wer spart hier? Niemand. Ich möchte mal sehen, was mein Nachbar sagen würde, wenn ich ihn um eine kleine Nachbarschaftsabgabe bitten würde und das ganze noch mit der Begründung „ich muss sparen“.

Dann wurde für die „Sparsitzung“ die schöne Überschrift „ökologische Luftverkehrsabgabe“ erfunden. Darauf sind auch einige reingefallen (siehe etliche Emails nach den BBBs vom 14.6.2010 „Wenn der schärfste Gegner einer Branche „Bundesregierung“ heißt …..“). Aber der aktuelle Entwurf der Abgabe enthält keinerlei ökologische Aspekte (ungefähr so ökologisch wie die Abwrackprämie).
Auch die zwischendurch genannten „sozialen Aspekte“, ohnehin ein schwieriger Begriff“, also First zahlt mehr als Economy, sind verschwunden.
Jetzt heißt es ganz schlicht: 13 Euro für einen Inlandsflug und 26 Euro für einen Auslandsflug.

Noch auf der 30-Jahrfeier von Air Berlin versicherte die Bundeskanzlerin, „es wird hier keinen nationalen Alleingang geben“. Pustekuchen! Diese Steuer ist nicht nur ein absoluter nationaler Alleingang, es geht mit der Ungerechtigkeit sogar noch weiter. Ein Passagier der vom Ausland nach Deutschland fliegt und in Frankfurt umsteigt zum Weiterflug nach Hamburg zahlt keine Steuer. Ein Passagier der nur von Frankfurt nach Hamburg fliegt, zahlt 13 Euro. Logisch?

Laut „Sparbeschluss“ sollte die Steuer nur bis 2012 erhoben werden (weil danach die Fluggesellschaften in den Emissionshandel einbezogen werden sollen). Diese zeitliche Begrenzung ist im Gesetzesentwurf verschwunden. Sogar Verkehrsminister „Aschepeter“ Ramsauer, hat das bemerkt, und soll Schäuble auf „Missachtung eines Kabinettsbeschlusses“ hingewiesen haben.
Auch Wirtschaftsminister Brüderle, der Schweiger in der Regierung wenn es um das Thema Wirtschaft geht, hat sich zu Wort gemeldet. Irgendjemand muss ihm die Flopzahlen aus den Niederlanden, aus der damaligen Einführung einer Luftverkehrssteuer, gepetzt haben. Er warnt jetzt davor, „die Einnahmenminderungen wegen Passagierrückgang, könnten doppelt so hoch sein, als die zu erwartenden Mehreinnahmen“ aus der dreisten Steuereinführung. Wenn das sogar Brüderle merkt, dann muss wohl doch was dran sein.

Wer beim Thema Wortbruch immer nur an die Zusammenarbeit von SPD und Linke denkt, an Ypsilanti und Kraft, denkt zu kurz. Die Linke ist evtl. in ihren politischen Aussagen gefährlich, diese Regierung ist aber in ihrem praktischen Handeln gefährlich. Sie hat Wortbruch offensichtlich zum System erhoben. Erhöhung der Krankenkassenbeiträge – wie oft war da schon die Schwurhand gehoben, dass es das nicht geben wird), „Mehr Netto vom Brutto“ – wo ist es? Und dann wird beim Berechnen des „Netto“ oft vergessen, dass die Kommunen aufgrund der Beschlüsse der Bundesregierung, an kommunalen Abgaben erhöhen was nur geht (von Kita-Gebühren bis Abfall- und Abwasserversorgung). Diese Aufzählung lässt sich leider fortsetzen. Dies alles hat auch Auswirkungen auf die Touristik, und deshalb steht es in diesem Blog, weil dadurch das sog. frei verfügbare Einkommen der potenziellen Touristen geschmälert wird und das hat unmittelbare Auswirkungen auf die Urlaubsentscheidungen. Aber Urlaub gilt bei vielen Politikern bekanntlich als verzichtbar für den Normalo-Bürger.

Selbst die nicht unumstrittene MWSt-Senkung für Hotelübernachtungen scheint auf dem Weg zum Wortbruch. Man kann eine solche Gesetzesänderung, auf deren Basis Hotels Investitionen vorgenommen haben, nicht nach kurzer Zeit wieder zurücknehmen. Damit wird Vertrauen in die Gesetzgebung zerstört, eine wichtige Basis unternehmerischen Handels.

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Achtung: Erfolgsmeldung.
Mehrfach hatten wir in den Bissigen Bemerkungen auf das verzweifelte Bemühen des Thomas Cook-CEO Manni Fontela Novoa um den Zukauf eines deutschen Veranstalters aufmerksam gemacht, siehe zuletzt BBB vom 21.6. „Die Bissigen Bemerkungen auf der Suche um zu helfen…“. Kurz bevor die BBB hier eigene Erfolgsmeldungen präsentieren konnten (wir waren mit einigen Mini-Spezialveranstaltern bereits „in guten Gesprächen“), hat sich Vural Öger breitschlagen lassen und seine Firma Öger Tours (zumindest den deutschen Teil davon) an Thomas Cook verkauft. Deshalb übernehmen die BBBs an dieser Stelle gerne die Überschrift aus der financial times: „Endlich mal geliefert“.

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Im Reiseradio (www.reiseradio.org) stehen diesmal als Folge der Programmpräsentation von Thomas Cook, dieselben auch im Vordergrund. Da auch Frese von DERTOUR zu Wort kommt, waren in den letzten Wochen die Big Drei ausführlich im Reiseradio vertreten. In den akustischen Bissigen Bemerkungen darf natürlich die Hitze nicht zu kurz kommen. Aber die war ja kein Problem, wenn man in einem schön klimatisierten ICE durch Deutschland fuhr, oder war da was?

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Darf ein Bundespräsident sich über gestrandete Urlauber lustig machen?

Das Ansehen eines Bundespräsidenten soll eigentlich nicht beschädigt werden, was ist aber wenn er es selbst beschädigt? Wochenlang hat Bundespräsident Köhler zu wichtigen aktuellen Fragen, die das ganze Volk beschäftigt, geschwiegen. Kabarettisten unkten schon „wo ist Horst?“.

Jetzt hat Köhler sich kräftig zu Wort gemeldet. Leider. Zu seiner Entschuldigung könnte man anführen, dass er z.Z. keine/n Pressesprecher/in hat, die auf ihn „aufpassen könnten“. Ein Glück, „die Neue“ kommt zum 1.6.2010.

Seinen Versprecher(?) zum Afghanistan-Krieg hat die Presse diese Woche weidlich kommentiert. Daneben blieb eine andere Rede von Köhler, vor dem Weltverkehrsforum in Leipzig, weniger beachtet. Aber die Bissigen Bemerkungen, an allem interessiert was mit Mobilität zusammenhängt, haben die Rede entdeckt (siehe www.bundespraesident.de). Leider!.

Ist es die besondere, von Kabarettisten oft verspottete, Naivität des Bundespräsidenten oder lebt er in einer anderen Welt als sein Volk.
Beispiele gefällig?
1. Als einer der wesentlichen Punkte dieses Weltverkehrsforums sollte das Thema „Zusammenbruch des Luftverkehrs wegen der Aschewolke“ auf der Tagesordnung stehen. Was fällt unserem Bundespräsidenten dazu ein? Er berichtet von Bürgern die „in Wahrheit erleichtert waren, dass die anstrengende Urlaubsfernreise ausfiel“. Darf man an dieser Stelle anmerken, dass dies, Entschuldigung für den Ausdruck, eine Verarschung all jener war, die unter großer Belastung versucht haben an ihr Ziel oder wieder nach Hause zu kommen? Gleiches gilt für die tolle Arbeitsleistung der Beschäftigten in Luftverkehr und Touristik. Natürlich keine mahnenden Worte des Präsidenten an die wahren Verursacher des Chaos, Verkehrsministerium, Flugsicherung und Wetterdienst.

2. Der Bundespräsident sah sich auch veranlasst, vor den Delegierten aus 52 Ländern, sich kritisch mit einer einzelnen Werbung auseinandersetzen zu müssen, die er an Berliner Bussen gelesen hatte. Dort hatte eine Fluggesellschaft mit folgendem Werbespruch auf sich aufmerksam gemacht: „Norwegen rückt näher, Oslo ab 29 Euro“. Ob Köhlers folgender Satz ernst gemeint war? Wörtliches Zitat: „Norwegen ist aber keinen Zentimeter näher gerückt. Oslo ist noch immer 1.000 Kilometer von Berlin entfernt“. Liebe Leserinnen und Leser der BBB, es ist zu befürchten, dass er dies als ernsthafte Erkenntnis auch genau so wörtlich gemeint hat. Nur just for Info für das Bundespräsidialamt: Wien liegt zwar nur 700 Km von Berlin entfernt, aber immerhin. Natürlich musste der Bundespräsident 2008 zum EM-Endspiel dort sein. Hat zwar nichts genutzt, dafür durfte es auch mehr als 29 Euro kosten. Shanghai ist übrigens 8.400 km entfernt. Macht ebenfalls nichts, der deutsche Pavillon und 1,4 Mrd. Chinesen haben auf diesen Tag seines Besuches gewartet. Diese Woche wird die Kanzlerin etliche 100 Km unnötig ins Trainingslager unserer Fußball-Nationalmannschaft fliegen, als ob Jogi Löw nicht schön genügend Probleme hätte.

3. Aber auf eines der dringendsten verkehrspolitischen Fragen Europas, den „Single European Sky (Neuordnung des Luftraums über Europa ohne nationalen Grenzen), ging Köhler mit keinem Satz ein. Dabei hatte vor zwei Jahren auf der gleichen Konferenz die Bundeskanzlerin in ihrem Statement noch genau dies als eine der zentralen Aufgaben bezeichnet. Lufthansa-Chef Mayrhuber hatte vor Jahren mal vorgerechnet, dass der z.Z. deshalb unnötig verflogene Treibstoff reichen würde, um täglich mehrfach nach New York zu fliegen! Aber da hätte man ja an die politische Nase fassen müssen.

Wenn im Moment in Berlin nach Einsparungen gesucht wird, die BBB hätten da mal einen Vorschlag……

Natürlich, das Bundesverkehrsministerium unseres speziellen Freundes Ramsauer, war auf der Tagung mit mehreren eigenen Infoständen vertreten. Auf einem war ein Modell des Forschungsflugzeuges „Falcon“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ausgestellt. Genau richtig erinnert, es ist jenes Flugzeug, das im kritischen Moment so lange brauchte um in die Luft zu kommen, um dann festzustellen, „keine Asche da“,

Dabei sind internationale Konferenzen, die über Umweltbelastungen diskutieren, per se schon ein Witz, denn in aller Regel stehen die durch An- und Abreise entstandenen Belastungen in keiner Relation zum Kongressergebnis. Vergeblich haben die Bissigen Bemerkungen im Internet nach einem Abschluss-Komitee gesucht, dafür aber einen interessanten Pressekommentar gefunden: Das im Vorfeld des Kongresses so hoch gelobte Tagungspapier „Transport Outlook“ ist nicht von einer unabhängigen Forschungseinrichtung erstellt worden (wie allgemein kolportiert), sondern von einer Kommission in der u.a. auch Staatssekretäre ihren Sitz hatten, also ein zuerst politisches Papier. Aber noch schöner war eine andere Bemerkung in diesem Kommentar: „Im Grunde ist die Studie sogar ein Eingeständnis, dass die Verkehrsminister der wichtigsten Länder weder eine Vision, schon gar keine Strategie und erst recht keinen Willen haben, den Weltluftverkehr zukunftsfähig zu machen“. Schöner hätten es die BBB auch nicht formulieren können, höchstens kürzer, mit einem Wort: Ramsauer.

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Diese Woche im Reiseradio (www.reiseradio.org) u.a. einen Bericht über den neuen Center Park Mosell im Elsaß, der exakt in die Schneise gebaut wurde, die zu Weihnachten 1999 der Orkan Lothar „geschaffen hatte“. In den Bissigen Bemerkungen geht es um das immer aktuelle Thema Last Minute.

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