„Es gibt dieses Jahr weniger Last Minute-Reisen“ und andere Falschmeldungen

„Noch nie war das Last Minute-Angebot so groß wie im Urlaubsjahr 2004“, teilte letzte Woche der Marktführer für Last-Minute-Reisen, L`tur, freudig per Presserundschreiben mit.
Eine „überraschende“ Meldung, denn zu Beginn der Saison verkündeten die großen Reiseveranstalter, dass es dieses Jahr weniger Last Minute-Reisen geben würde, weil die Kapazitäten rechtzeitig reduziert worden seien.

„Same procedure as every year“, wenn die Reiseveranstalter ihre Erklärungen zum
Last Minute-Geschäft abgeben. Dabei ist der Saisonablauf allgemein bekannt, er umfasst 10 Ph(r)asen.

1. Phase: Wir sind billiger geworden
2. Phase: Wir werden stärker wachsen als der Markt
3. Phase: Wir haben die Kapazitäten reduziert, es wird kein Last Minute geben
4. Phase: Weihnachten ist schon knapp
5. Phase. Das wenige Last Minute, das im Markt ist, ist gut kalkuliert
6. Phase. Es gibt einige Löcher, da müssen wir mit den Wölfen heulen
7. Phase. Die Last Minute-Angebote der Konkurrenz sind unverständlich
8. Phase: Wir haben attraktive Sonderangebote
9. Phase: Es wird ein Last Minute-Rekordjahr werden
10. Phase: Wir haben weniger verloren als der Markt „

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