Griechischer Wein oder defekter Wecker?

Eine Maschine der griechischen Fluglinie Olympic Airlines musste mehr als eine halbe Stunde lang über dem kleinen Flughafen der Ostägäisinsel Lesbos Runden fliegen, weil der diensthabende Fluglotse verschlafen hatte. Das Flugzeug mit 73 Menschen an Bord erreichte planmäßig aus Athen kommend um 06:35 Uhr die Insel. Der Pilot konnte jedoch erst gegen 07:10 Uhr, nachdem der Fluglotse im Tower seinen Dienst aufgenommen hatte, landen.

Die Bissigen Bemerkungen sehen das weniger dramatisch: Lieber zu spät und ausgeschlafen, als pünktlich und verpennt zum Lotsendienst.

Der lesviotische Fluglotse (Achtung: Die Bewohner der Insel werden an das Neugriechische angelehnt auf deutsch als Lesvioten oder Lesvier, nicht als Lesbier bezeichnet) entschuldigte sich mit der Begründung „sein von ihm als Wecker benutztes Handy sei kaputtgegangen“.

Für alle Leserinnen und Leser der BBB die ebenfalls Probleme mit ihrem „konventionellen“ Wecker haben, seien zwei sehr unkonventionelle Weckgeräte empfohlen.
Der „flüchtende“ Wecker Clocky hat zwei große Räder. Mit dem ersten Klingelton rollt er davon. Auch wenn er vom Nachttisch herunterfällt rollt er weiter durch das Zimmer bis er eingefangen wird.
Fast noch witziger ist der „fliegende“ Wecker Blowfly. Er hebt beim Klingeln ab und fliegt surrend durch den Raum. Auch er muss zum Abstellen eingefangen werden.

Noch effektiver, sprich nachhaltiger, wecken nur Babys.

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