Alles digital oder was?

Das war eine großartige Veranstaltung am Montagabend in Düsseldorf. Die 17. Busche Gala vom Busche-Verlag (u.a. Schlemmer- und Schlummer-Atlas) ehrte wieder die Stars von Hotellerie und Gastronomie: Horst Rahe erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk (Arosa-Resorts, A-ja, Neptun Warnemünde, Louis C. Jakob Hamburg u.a.), der Breidenbacher Hof(Düsseldorf) wurde Hotel des Jahres, sein Generalmanager Cyrus Heydarian wurde Hotelmanager des Jahres, außerdem wurden die besten Restaurants, Top-Concierge usw. der Republik ausgezeichnet. Beeindruckend das Bild als die besten 19 Spitzenköche mit ihren weißen „Chefkochjacken“ auf der Bühne standen.

Dabei mussten die BBBs nochmals an den letzten BTW-Gipfel denken, zu dem u.a. ein Futurologe und ein Vertreter von Airbnb eingeladen waren (dafür darf man den BTW-Gipfel auch loben, sonst ist er traurig, weil die BBBs so viel lästern). Dabei ist den BBBs (neben anderem) durch den Kopf gegangen, wie stark das Thema „Tourismus alles digital oder was?“ zuletzt alle Podiumsdiskussionen beherrschte.
Keine Frage, Informationsbeschaffung, Buchung, Organisation ist ohne „digital“ nicht mehr denkbar. Und wenn der Futurologe sagt, kaum sei er mit dem Flugzeug gelandet, handy an und Hotel gesucht, sei er aber an eines erinnert: Im Smartphone kann man nicht übernachten und das Hotelbett ist immer noch und wird es bleiben „sehr analog“. Service und Freundlichkeit im Hotel, die mich als Gast glücklich machen, sind immer noch „sehr analog“.
Essen im Restaurant? Kann ich mir über das Netz suchen. Wegebeschreibung und Buchung, alles im Netz. Virtuelle Rundgänge durch Restaurants bzw. Hotels sind super. Ich finde es toll mir die Speisekarte schon vorab anzusehen, das schafft Vorfreude. Aber dann das große Erlebnis, z.B. bei einem der Starköche wie Harald Wohlfahrt zu speisen, geht nur „analog“ (um das „abwertende(?) Wort“ nochmal zu benutzen).
Das gleiche gilt auch für das Urlaubserlebnis insgesamt. Urlaubsglück – die Luft im Süden, sich evtl. verlieben, neue unerwartete Kontakte knüpfen usw. werden auf absehbare Zeit nicht durch das „perfekte Cybererlebnis“ ersetzt werden. Da irrt der Futurologe. Es wird eher Urlaub im Weltraumhotel geben, als das perfekte künstliche Urlaubserlebnis.

Da fehlt noch das Stichwort „sharing economy“. Niemand kann den BBBs Internetfeindlichkeit vorwerfen. Als der erste BBB-Blog 2001 im Internet erschien, haben die meisten noch gedacht „Blog schreibt man aber am Ende mit –ck“. Aber die Lobpreisung der sharing economy und speziell von Airbnb ist zu kurz gedacht. Für die meisten Medien steht fest: super kreatives Geschäftsmodell! Die BBBs sagen, das ist so etwas Ähnliches wie ein „schmarotzendes System“. Es werden alle Vorteile der Allgemeinheit ausgereizt, ohne etwas zurückzugeben.
Politik und Staat haben dieses System noch nicht entscheidend zur Kenntnis genommen und sind nicht in der Lage Waffengleichheit zu schaffen. Sie kennen nur traditionelle Hotellerie und denken permanent mehr über Belastungen als über Förderung nach (trotz der Bedeutung für die deutsche Wirtschaft insgesamt). Sowohl im Kleinen, wenn eine Kommune wie Travemünde Bettensteuer und Kurtaxe erhebt (wahrscheinlich trägt der Kämmerer auch Gürtel und Hosenträger), wie auch im Großen, siehe Berlin. Zu „dumm“ einen Flughafen zu Ende zu bauen, wegen der großen Haushaltslöcher aber Bettensteuer erheben. Und warum buchen bei Airbnb Gäste gerne Berlin? Weil die Stadt wahnsinnig viel zu bieten hat. Zu deren Finanzierung trägt Airbnb extrem unterproportional bei. Es werden einseitig nur Vorteile genutzt (deshalb obige Bezeichnung des Geschäftsmodells).
Wenn das kreativ ist, dann bin ich auch kreativ, wenn ich meinen „Durchlauf bei Aldi“ beschleunige, indem ich einfach die Kasse umgehe.

Sharing economy, heißt „teilen“ (das „neue Glück“), aber wenn ich Wohnung o.ä. „teile“, gehört dazu auch meinen Tribut an die Allgemeinheit abzugeben.

„Sharing economy im Sinne von Airbnb“ ist für die BBBs der „digital speech“ von: „Wir sitzen alle in einem Boot – aber nur einige rudern“.

Die BBBs freuen sich auf Gegenmeinungen!

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Superlativ der Superlative

Was war das für ein Sonntag! Der amtierende Papst spricht gleich zwei Päpste heilig und der emeritierte Papst ist bei der Feier in Rom dabei. Soviel Papst auf einmal, gab es seit unserer Zeitrechnung noch nie.

Dementsprechend war der Andrang in Rom. Über eine Million Pilger bevölkerten die Stadt an diesem Sonntag. Das ist auch touristisch gesehen ein Superlativ. Da stellt sich doch die Frage, ob man einen solchen Event „Heiligsprechung“ nicht öfters veranstalten sollte. Das Problem dabei dürfte sein, man braucht für jede Heiligsprechung ein Wunder. Also müsste man vor dem Event „Heiligsprechung“ auch einen Event „Wunder“ erfinden. Und Wunder gibt es nicht von der Stange. Im Gegenteil, sie sind in unserem Jahrhundert sehr selten.

Während die BBBs zu später Sonntagnacht-Stunde (wie üblich) mühsam nach denkbaren Wunder suchten, wurden sie selbst und alle die jetzt noch wach und interessiert waren, Zeugen eines aktuellen Wunders. Ehrlich! Die Deutsche Presseagentur teilt soeben (23.01 Uhr) mit, dass Etihad Airways weitere 300 Millionen Euro als Eigenkapital für Air Berlin bereitstellt (jetzt gibt es Eigenkapital „satt“ bei Air Berlin) und der Kapitalmarkt weitere 150 Mio. Euro zur „langfristigen Lösung“ für Air Berlin zur Verfügung stellt.
Halleluja, wenn das kein Wunder ist!

Damit dürfte, wer immer für diese gigantische Transaktion verantwortlich ist, schon jetzt ein potenzieller Kandidat für eine Heiligsprechung sein. Und die Story geht ja weiter. Damit müsste nach landläufiger Meinung der Fortbestand von Air Berlin mehr als gesichert sein. Es gab ja schon Unkenrufe, ob Berlin den neuen Flughafen BER ohne eine solvente Air Berlin überhaupt bräuchte. Jetzt wird alles gut. Das gibt auch Schub für die Fertigstellung des BER. Sollte das noch gelingen, wäre es schon Wunder Nr. 2 auf Berliner Boden. Lustig wird es, wenn sich dann Wowereit und Mehdorn darüber streiten, wer für dieses Wunder heiliggesprochen werden soll.
Berlin, die nächst wichtigste Stadt für Heiligsprechungen nach Rom.

Zu einem anderen Zeitpunkt könnte man darüber nachdenken wer in der deutschen Touristik noch heiliggesprochen werden könnte. TUI-CEO Joussen zum Beispiel (aber sich selbst vorschlagen für Heiligsprechung geht wohl nicht)?

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ITB: Die Fortsetzung des Faschings mit anderen Mitteln

Das wird dieses Jahr richtig hart für die Faschings-Jecken. Nahtloser Übergang vom Faschings-Trubel zum ITB-Trubel.

Ein paar Gemeinsamkeiten sind dabei schon zu erkennen.
– Man ist dabei aus Tradition, ohne nachzudenken warum
– Viele Pressekonferenzen auf der ITB haben Ähnlichkeit mit Büttenreden: Wenig Konkretes, abstrakt im Umgang zur Wahrheit (nur leider weniger lustig)
– Bei einigen Veranstaltungen präsentieren sich die „Wichtigen“ auch als „sehr wichtig“. Der Vergleich mit Elferräten „könnte“ einem da schon in den Sinn kommen.
– die Preisverleihung durch den Travel Industry Club hat in ihrer „staatstragenden“ Form schon Ähnlichkeit mit der Ordensverleihung in Aachen (Orden wider den tierischen Ernst).
– bei den meisten Managern, in ihren schwarzen Anzügen, könnte man meinen, sie seien immer noch maskiert (als Pinguine)
– Was sich an Menschenmassen so durch die Hallen schiebt, muss sich auch hinter einem Karnevalsumzug nicht verstecken.
Helau und Alaaf!

Dabei präsentiert sich Berlin immer mehr als Hochburg des Humors (wenn auch unfreiwillig).
Jetzt ist bekanntgeworden (kein Scherz), dass die Berliner Bettensteuer auch für Hunde gilt. Ein Glück, dass mein Hund nicht lesen kann, sonst möchte er auch bei mir im Bett schlafen.

Einige Teile der Gesetzesformulierung hierzu müssen sich hinter keiner Büttenrede verstecken, z.B. zum Thema Blindenhund:
„Die Mitnahme eines Blindenhundes durch einen blinden Übernachtungsgast ist kein Ausdruck eines über den normalen Lebensbedarf hinausgehenden Aufwandes und damit nicht übernachtungssteuerbar“. In Deutsch: der Blindenhund muss keine Bettensteuer zahlen.

Ach und dann noch. „Auch ein Wachhund, löst keine Übernachtungssteuer aus, wenn sein Aufenthalt beruflichen Gründen dient.“

Jetzt wissen Sie, liebe Leserinnen und Leser, warum diese BBBs erst so spät erscheinen. Wer kann da vor Lachen noch einen Text schreiben.

Und neben Wowereit ist ohnehin jeder Büttenredner ein einfacher Amateur.
Neuestes Bonmot: „Herr Mehdorn hat unser Vertrauen. Und er ackert mit allen Kräften.“ In einem normalen Dienstzeugnis ist „er bemühte sich“ eigentlich negativ besetzt.
Am Flughafen Tempelhof soll eine riesengroße Wasserlandschaft eingerichtet werden. Besser kann man eigentlich nicht dokumentieren, dass der Senat mit der Schließung von Tempelhof „Baden gegangen ist“. Leider hat das Verwaltungsgericht diesen Plan gestoppt. Warum: Einen rechtsgültigen Bebauungsplatz erstellen kann der Senat auch nicht.

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Die andere Sicht

Die Ereignisse in Ägypten sind alarmierend und besorgniserregend, zumal ein Ende des Terrors nicht in Sicht ist. Es gibt in diesem Zusammenhang jedoch nicht nur das „„eine“ Ägypten von Kairo. Touristisch gesehen gibt es „ein weiteres“ am Roten Meer, 500 Kilometer entfernt. „Dieses“ Ägypten ist ein Land, das nur vom Tourismus lebt. Zehntausende Urlauber verbringen hier jedes Jahr einen erholsamen und preiswerten Urlaub.

Vor zwei Jahren gab es in Ägypten die erste Revolution, gegen Unfreiheit und Unterdrückung durch Mubarak. Der deutsche Außenminister hat sich damals auf dem Tahir-Platz mitfeiern lassen (warum eigentlich?), obwohl Deutschland Mubarak auch mit Waffen und Entwicklungshilfe unterstützt hatte. Die damalige Reisewarnung war verfehlt, das ist nicht nur aus heutiger Sicht klar. Zu keinem Zeitpunkt waren Urlauber am Roten Meer in Gefahr.

Jetzt haben wir wieder fast die gleichen Bilder in Kairo. Wesentliche Teile der ägyptischen Bevölkerung haben sich gegen die Herrschenden erhoben. Diese pochen zwar darauf, dass sie demokratisch gewählt seien, doch ihre folgende Politik war stramm in das Gestern gerichtet und führte vor allem rasant in das wirtschaftliche Chaos. Die Ägypter wollen nicht ein totalitäres Regime gegen ein neues eintauschen. Es ist auch die wirtschaftliche Situation, die die Menschen wieder auf die Straße treibt.

In Hurghada ist es dagegen ruhig. Warum? Weil es den Menschen hier durch den Tourismus relativ gut geht (wie es in den Zielgebieten nun mal „gut geht“). Doch wie wird es aussehen, nachdem die Touristen jetzt weg bleiben? Die Reiseveranstalter begründen ihren Stopp für Reisen an das Rote Meer mit der „Verantwortung den Kunden gegenüber“. Ein gutes Argument, keine Frage. Aber haben die Reiseveranstalter nicht auch eine „Verantwortung gegenüber den Zielgebieten“, durch die sie über Jahre hinweg „gutes Geld“ verdient haben?

Die ersten schreien wieder laut auf, es sei „unmoralisch“ jetzt am Roten Meer Urlaub zu machen. Unmoralisch ist was anderes, z.B. als nach dem Tsunami Touristen am Strand von Phuket im Liegestuhl lagen, während direkt daneben Hilfskräfte noch Tote bargen.

Die Medien sollten jetzt mal die Ägypter im Zielgebiet befragen. Die Antwort könnte lauten: „Wisst ihr, in welche Gefahren ihr uns hier mit dem Ende des Tourismus bringt?“. Wirtschaftliche Not ist einer der besten Nährboden für Terrorismus. Ohne Tourismus brechen von heute auf Morgen alle Einnahmen weg, da es keine Alternative gibt. Wovon sollen die Menschen dann leben? Und wenn der Terrorismus sich dadurch auch am Roten Meer ausbreiten wird, dann schreien die Super-Schlauen „haben wir es nicht gesagt?“. Spätestens dann sollte man über die Frage von Henne und Ei (was war zuerst da?) nachdenken.

„Bequemer“ ist es dagegen das Land aufzugeben, so wie BILD am Sonntag, die titelte: „Die Deutschen im Land der Angst“. Im Hintergrund sieht man Rauchwolken zum Himmel hochsteigen, im Vordergrund badende Touristen. Das Bild scheint eindeutig. Aber auch hier lohnt sich ein zweiter Blick, der eine ganz andere Sicht der Dinge zeigt. Denn das Bild auf der Titelseite der BamS, wie auch das Bild im Innenteil, ist NICHT Hurghada, es ist ein Bild von Alexandria. Und die badenden Touristen sind Ägypter und keine deutschen Touristen am Roten Meer. Hier wäre Moral angebracht, denn dieses Spiel mit der Angst ist unseriös.
Übrigens von Alexandria nach Hurghada sind es fast 600 Kilometer, das entspricht ungefähr der Entfernung von München nach Berlin.

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Eine Fahrt durch Berlin

Das ist eine echte Erlebnisfahrt, aus Richtung Bad Saarow (vom schönen A-ROSA Resort Scharmützelsee kommend) in die Innenstadt von Berlin zu fahren. Zuerst kommen die Hinweisschilder Flughafen Schönefeld, den es eigentlich nicht mehr geben sollte. Dann kommen die Hinweisschilder Flughafen BER, den es noch nicht gibt und dann fährt man am wunderschönen Flughafen Tempelhof vorbei, den es nicht mehr gibt.
Wo kann man so etwas in Europa noch erleben?

Fährt man weiter, kommen die Schilder für den „vierten“ Flughafen Tegel. Leider ist von da an die Berliner Stadtautobahn dicht. Stau, soweit das Auge reicht. Da kommt im Radio die Meldung, dass Tegel wahrscheinlich noch lange offen bleiben wird.

BER-Chef Mehdorn in Top-Form. Und natürlich wird er sich durchsetzen wie in alten Bahnzeiten. Für BER wird es eine Eröffnung in Raten geben. Auch das wird einmalig sein: Das Wachsen eines Flughafens von Klein zu Groß im Zeitraffer-Tempo zu erleben. Frage ist nur noch ab wann es losgehen wird (2014?). Und Tegel (Zitat) „noch lange geöffnet als Premium Flughafen?“. Unser alter Tegel als Premium, wer hätte das gedacht. Und der echte Premium Tempelhof bleibt für immer dicht!
Auf einmal wird neu geprüft, wie lange Tegel geöffnet bleiben kann. Knickt Berlin/Brandenburg jetzt vor der Realität ein oder haben die uns lange rechtlichen Käse erzählt?

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Gerüche im Flugzeug

Die Lufthansa-Tochter Germanwings stand kürzlich wieder mit dem Thema „Gerüche im Flugzeug“ in den Medien. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass es noch keine richtige Begründung für das Problem gibt. Scheint zumindest so. Dabei muss man nur die Lufthansa Werbung für Abflüge ab Berlin lesen und dann wird plötzlich alles klar (zumindest für Lufthansa Flugzeuge).

So lautet das „Lufthansa-Angebot“:
Erst: auf die Socken machen.
Dann: feinste Schuhe kaufen. (z.B. in Mailand).
Man mag sich das nicht „geruchlich“ genau vorstellen. Da sitzen in einem Mailand-Flieger die Fluggäste in ihren „muffelnden“ Socken, weil sie erst in Mailand ihre Schuhe kaufen. Danke, ohne mich.

In einer anderen Anzeige heißt es
Start frei.
Wunschlos. (z.B. nach Mailand, Stockholm, Paris)
Woher weiß Lufthansa dann wo ich hinfliegen will?

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Nach zwei Wochen müssen wir schon BER-Chef Mehdorn loben

Er ist ohne Zweifel der meist umstrittene Manager Deutschlands. Zum Glück kann er damit gut leben. Denn spätestens seit zwei Wochen als BER-Flughafenchef wissen wir, noch nie war er so wertvoll wie heute (die BBBs hatten von Anfang an auf den „unkonventionellen“ Mehdorn gesetzt, siehe BBBs vom 11.3.2013 „Das schafft nur Hartmut Mehdorn – sich selbst zu verklagen“).
An seinem ersten Arbeitstag marschierte er direkt in den Verkehrsausschuss. Jeder Berater würde seinem Chef von einem solchen Arbeitsbeginn abraten (erst mal „tieftauchen“). Und nach wenigen Minuten knabbert er an dem Berliner Sakrileg „Single Airport BER“ (zu deutsch, dass Berlin als einzige Weltstadt nur einen Flughafen haben darf) und fordert „neues Denken“ zu Tegel. Bravo.

Die BBBs hatten sich in den letzten Monaten immer mit Kritik an dem früheren Flughafenchef Schwarz zurückgehalten (wenngleich sicherlich einiges auch auf seine Kappe geht), weil die Hauptschuldigen an dem Berliner Flughafendesaster in der Berliner Politik, insbesondere in Person des (nicht) Regierenden Bürgermeisters Wowereit, zu sehen sind.

Wir wollen die Geschichte nicht im Detail ausrollen, soviel Platz ist hier nicht. Aber den alten Indianer-Spruch „wenn du auf einem toten Pferd sitzt, dann steige ab“, kennt Wowereit nicht. Und der „Single Airport BER“ war von Anfang an so etwas von tot, toter geht es wirklich nicht.
Von Anbeginn war klar, BER wird selbst bei pünktlicher Eröffnung zu klein sein. Diese unter Fachleuten unbestrittene Tatsache zu erwähnen, war in der Nähe von Wowereit bei „Höchststrafe“ verboten. Also erwähnte es auch der frühere Flughafenchef nicht, obwohl er es garantiert besser wusste. Tempelhof so schnell zu schließen wie es nur geht, war der nächste Kardinalfehler und ist eigentlich nur einem einzigen Mann zu verdanken: Wowereit. Im Vorfeld der Abstimmung wurde getrickst und mit Zahlen getäuscht, wie man es schlimmer selbst in Berlin noch nie erlebt hat. Entgegen jeglicher Behauptung ist z.B. der „Nicht-Flughafen“ Tempelhof dramatisch teurer als der „Flughafen“ Tempelhof.
Sicherlich kommt jetzt von einigen der Einwand, aber es gibt einen Gerichtsbeschluss zum Single-Airport-BER. Dieser Beschluss geht so an jeglicher Realität vorbei, dass es gerade eine Verpflichtung der Politik gewesen wäre, von Anfang an ein neues Verfahren einzuleiten.

Und als nächstes haben Wowereit und Co. nichts Wichtigeres vor, als Tegel so bald wie möglich zu schließen. Das Gegenteil müsste deren größtes Problem sein.
Nächster Punkt: erweitertes Nachtflugverbot. Der (single) airport BER ist noch nicht eröffnet, da denkt Platzeck darüber nach, wie früh am Tag man ihn doch schließen könnte. Irgendwie ein Hohn. Sie bekommen den Flughafen nicht auf und denken angestrengt schon über erweiterte Schließungszeiten nach.

Alles zusammen dürfte auf der Welt „einmalig“ sein und dieser Superlativ ist genau so gemeint, wie er hier steht. Stolz muss Berlin nicht darauf sein, blamiert euch nur weiter so gut ihr könnt.

Aber jetzt haben wir den „eisernen Mehdorn“, der schon in den ersten beiden Wochen fordert, denkt über Tegel „neu“ nach, denkt über das Thema „erweitertes“ Nachtflugverbot neu nach und wo steht geschrieben, dass ein Flughafen erst eröffnet werden darf, wenn die letzte Marmorplatte befestigt ist.

Ich wünsche mir so sehr eine Flughafeneröffnung mit Gepäckabfertigung im Freien (wegen Brandschutz) und die Eröffnungsrede von Wowereit, „wie toll Berlin sei, um auf eine solche unkonventionelle Lösung zu kommen“. Und zu meiner Schande sei gesagt, dass ich mich auch auf den Tag freue, wenn in BER ein kleiner Geschäftsflieger quer auf der Landebahn stehen bleibt und stundenlang deshalb Berlin nicht über die Luft erreichbar sein wird. Hoffentlich muss sehr viel Prominenz dann nach Leipzig und Hannover umgeleitet werden (ein kleiner Autobahnstau an einem solchen Tag, wäre dann auch nicht zu verachten).

Spätestens dann, würde sogar Peter „ich will doch nur spielen“ Ramsauer, eine neue Task Force für die Problemlösung Anflug Berlin einrichten (aber er wird zu diesem Zeitpunkt hoffentlich nicht mehr Verkehrsminister sein).

Nur für „Hartgesottene“ ist dieser Hinweis auf frühere BBBs.
11.3.2013 Das schafft nur Hartmut Mehdorn – sich selbst zu verklagen
7.1.2013 Und täglich grüßt das Murmeltier BER…
21.5.2012 Berlins Regierender Schönredner (Zitat Spiegel online)
14.5.2012 Der Flughafen Tegel wird am 3. Juni trotzdem geschlossen
1.6.2009 Die teuerste Joggingstrecke der Welt
21.4.2008 Beim Volksbegehren in Berlin geht es nicht nur um Tempelhof – sondern um viel mehr
14.1.2008 Mein Knut heißt Tempelhof

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Der Flughafen Tegel wird am 3. Juni trotzdem geschlossen

Entschuldigung, das soll nur ein Scherz sein. Aber halten Sie das für wirklich unmöglich? Es ist die echte Sorge der Bissigen Bemerkungen. Das zuständige Team des Flughafens für die Eröffnung von BER, hat das zuständige Team des Flughafens für die Schließung von Tegel (TXL), nicht über die Verschiebung der Eröffnung von BER informiert. Und letztere machen in TXL wie geplant dicht.
Aber auch das würde Wowereit weglächeln, denn Unschuld hat in Berlin einen Namen: Wowereit. Dass die Eröffnungsfeier ausfällt hat ihn aber echt geärgert. Angeblich hat er prüfen lassen, ob man eine Flughafeneröffnung auch feiern kann wenn der Flughafen nicht eröffnet wird. Tja, lieber Herr Wowereit, im Schließen eines Flughafens (siehe Tempelhof) sind Sie wesentlich stärker als im Eröffnen. Oder wie es ein BBB-Leser zutreffend formulierte: Für Wowereit ist es offensichtlich kein Kunstwerk einen funktionierenden Flughafen in eine Brache zu verwandeln, anstatt eine Brache in einen Flughafen.

„Echt cool“ (Zitat) wie nun Wowereit bzw. die Wirtschaftssenatorin von Obernitz mit dieser „Krise“ umgehen. „Berlin sei krisenerprobt“, also alles kein Problem. Schwer zu verstehen. Gerade wenn man krisenerprobt ist (oder glaubt es zu sein) müsste man doch Mechaniken entwickelt haben, um weitere Krisen zu vermeiden. Normalerweise geht es andersherum: Wenn man zweimal einen Verkehrsunfall überlebt hat, dann passt man doch künftig besser auf, wenn man die Straße überqueren muss.

Und überhaupt, ist „Krise“ hier die richtige Bezeichnung? Das Wort „Krise“ wird hier verwendet, wie wenn „plötzlich“ etwas „Unvorhersehbares“ von „außen“ den Flughafen getroffen hätte. Im Deutschen gibt es ein viel besseres Wort dafür: „UNVERMÖGEN“. Die Berliner Flughäfen brauchen kein Bachneunauge und keinen Feldhamster, da bremsen die Verantwortlichen die Zukunft persönlich. Man könnte auch sagen das „Das Bachneunauge (ersatzweise Feldhamster oder Fledermaus) von Berlin heißt Wowereit“.

Ebenso beliebt ist in solchen Situationen der Spruch „Sicherheit geht vor“, gerne noch mit dem Zusatz „die Sicherheit für Menschen geht vor“. Inzwischen scheint aber festzustehen, dass die Eröffnung erst abgesagt wurde, als man endgültig zur Kenntnis nehmen musste, dass die zuständigen Behörden auch eine Miniversion von Eröffnung nicht genehmigen wollten.

Aber manchmal (oder sogar meistens) hat so ein Knall wirklich etwas Gutes. Inzwischen wissen wir, dass der Flughafen BER nach dem 3. Juni ein riesiges Potemkinsches Dorf gewesen wäre. Angeblich war schon seit Wochen beschlossen 700 Türöffner einzustellen um die wichtigsten „automatischen“ Türen per Hand zu bedienen. Und , und …..
Aus Imagesicht hat Berlin gute Chancen alle Probleme die vor der Eröffnung aufgetreten sind zu „überleben“, alles was nach der Eröffnung schief geht belastet das Image auf Dauer. Also bitte jetzt erst starten, wenn alles, wirklich ALLES funktioniert. Und der passende Termin dafür bietet sich direkt an: 30.10.2012. Warum? Vor dem 3.6.2012 galt lange Zeit der 30.10.2011 als „feststehender“ Eröffnungstermin. Das wäre doch ein typischer Wowi-Gag. „Wir eröffnen heute, am 30.10.2012, den Flughafen. Gegenüber dem ursprünglichen Termin 30.10.2011 hat sich von 8 einzelnen Zahlen nur eine einzige geändert, die letzte. So präzise arbeiten wir hier in Berlin“.
Noch ein Zitat zum Thema Tempelhof aus den BBBs vom 14.1.2008 („Mein Knut heißt Tempelhof“). „Dass man den Flughafen Tempelhof schließen will, weiß der Senat schon lange. Konzept zur Nachnutzung? Fehlanzeige“
Inzwischen sind mehr als vier Jahre vergangen. Nachnutzung? Weiterhin Fehlanzeige! Das ist Berliner Senat: “Keene Haare uff’m Kopp, aba ‘n Kamm inner Tasche”.

Bevor allerdings andere Städte gegenüber Berlin zu überheblich werden:
Liebe Hamburger: „Ihr könnt auch nicht Elbphilharmonie“.
Man könnte hier noch einige deutsche Städte hinzufügen.
Liebe Leserinnen und Leser, erinnern Sie sich noch, wie wir in Deutschland gelästert haben, „die Griechen schaffen es nie die Olympiade pünktlich zu eröffnen“ und die „Südafrikaner schaffen es nie, pünktlich die Stadien fertig zu stellen“. Beiden haben wir angeboten Experten aus Deutschland zu schicken. Sorry, wäre es jetzt an der Zeit, mal um Experten aus Griechenland und Südafrika zu bitten?

Zu guter Letzt: Von Verkehrsminister Peter Ramsauer war wenig zum Thema BER zu hören. Das heben wir uns für „demnächst“ auf.

Nachtrag: Die Mitarbeiter von Air Berlin und Lufthansa u.a. die diesen Mist ausbaden müssen, tun den BBBs wirklich leid!

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Sensationelles TUI-Angebot: Weihnachtsreise ins Kampfgebiet

„Mein Frau wollte das schon lange mal erleben, deshalb habe ich sie mitgenommen“, lautete die Begründung unseres Verteidigungsministers zu Guttenberg warum er seine Frau Stephanie auf die Reise nach Afghanistan mitgenommen hat. Außerdem könne man dadurch der kämpfenden Truppe vor Ort Anerkennung und Respekt aussprechen.
Ähnlich sehen es Tausende von weiteren Deutschen. Aber die Bundeswehr, die genug zu tun hat, die Reisen ihres vorgesetzten Ministers, plus Ehefrau, plus Medientross inklusive und besonders mit Johannes B. Kerner zu organisieren, kann diese Antragsflut nicht bewältigen, zumal sie die vielfältigen Reiseanfragen von Bundestagsabgeordneten in das Krisengebiet bisher abgelehnt hat (worüber jene natürlich sehr erbost sind).
Hilfe kommt jetzt von privater Seite. Auf die Schnelle, noch für die Weihnachtszeit, organisiert TUI Reisen für Urlauber, die gerne mal auf den Spuren von Stephanie zu Guttenberg wandeln möchten: Reisen in das Krisengebiet von Afghanistan.

Auf dem Programm stehen neben dem obligatorischen Truppenbesuch (inkl. Gespräche mit Soldaten und Soldatinnen), gemeinsames Mittagessen mit der Truppe (etwas aufgebessert wenn Besuch da ist, entsprechend der Regeln für Ministerbesuch) und Teilnahme an einer der vielen Talkshows (z.B. mit Anne Will oder Maybritt Illner. Die Talkshow mit Kerner ist leider schon abgedreht). Ausflüge nach Kundus und Masar-i-Scharif sind allerdings nur mit Begleitung möglich. Wobei besonders Masar-i-Scharif das Interesse der Touristen finden dürfte. Die Stadt ist der bedeutendster Wallfahrtsort in Afghanistan und gilt als heilige Stadt des Islams. Spätestens seit der letzten Rede unseres Bundespräsidenten wissen wir den Islam als Teil unserer Kultur zu schätzen und deshalb dürfte dieser Programmpunkt besondere Aufmerksamkeit finden.

Auf die Schnelle konnten keine eigenen Reiseführer mehr gedruckt werden, auf entsprechende Bildbände bei Amazon (z.B. „Deutsche Soldaten im Krieg: die Bundeswehr in Afghanistan„) wird verwiesen.
Diese Reisen unterliegen einer gewissen vorherigen Geheimhaltung und werden deshalb extrem kurzfristig zugeteilt. Eine sofortige Reisefähigkeit der gebuchten Gäste wird deshalb vorausgesetzt.
Ablichtungen nach diesen Reisen in den einschlägigen bunten Blättern (wie bei Politikern üblich), kann nicht für jeden einzelnen Reisenden garantiert werden.
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Weil auch der Autor sich für diese Reise angemeldet hat, fallen nächsten Montag (27.12.) ausnahmsweise die Bissigen Bemerkungen aus. Die nächsten BBBs gibt es wieder im Neuen Jahr am 3.1.2011.
–> siehe diese BBBs auch auf youtube
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Im Reiseradio (www.reiseradio.org) steht Berlin, die Stadt Deutschlands im Vordergrund, die touristisch am meisten boomt. 20 Mio. Übernachtungen in 2010 sind absoluter Rekord. Außerdem kann jemand zwar „Bahn“ heißen, aber trotzdem über „Kreuzfahrten“ schreiben. Gemeint ist der neueste Kreuzfahrtführer von Uwe Bahn.
In den akustischen Bissigen Bemerkungen geht es diesmal nur um Krisen. Die wahren Schuldigen werden genannt und die tapferen Vorort-Mitarbeiter, die das alles ausbaden müssen, werden gelobt. Ausnahmsweise.

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Der Gipfel, der eine Grube war

Eigentlich darf ich mich ja nicht beklagen. Ich hatte von Ramsauers Rede auf dem BTW-Gipfel nichts erwartet und meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Aber das kann eigentlich nicht sein, dass der Verkehrsminister vor der Tourismusbranche spricht und sich überwiegend mit Straßenverkehr, LKW-Maut u.ä. befasst. Zu den wirklich wichtigen Dingen, zu all den Dingen die der Branche auf den Nägeln brennen, fast nur Lächerliches.

Single European Sky? O-Ton Ramsauer: „Das ist eine Sisyphus-Arbeit“.
Natürlich ist sie das. Aber hier könnte man Großes vollbringen für die Branche, Kostensparen und gleichzeitig die Umwelt entlasten. Aber bei ihm hat man nicht den Eindruck, dass „er den großen Stein nach oben rollt, dieser aber leider im entscheidenden Moment immer wieder nach unten rollt“ wie es Sisyphos in der griechischen Mythologie geschieht. Bei ihm hat man eher den Eindruck, dass genau aus diesem Grund er den großen Stein nicht einmal anfasst.

Luftverkehrssteuer? O-Ton Ramsauer: „Meine Erfindung war das nicht. Wenn ich könnte, dann würde ich …“. Auch hier ist er kein Sisyphos (ja nicht anfassen), sondern er macht jetzt einen auf Pilatus „Ich wasche meine Hände in Unschuld“.

Aber die Bahn, die würde ihm am Herzen liegen. Er kontrolliert auch „die Sauberkeit der Bahnhofstoilette in Traunstein“, seinem Wahlkreis. Das hat er wörtlich gesagt, soll wohl Volksnähe bedeuten. Auch ansonsten „liegen ihm die Bahnhöfe sehr am Herzen“. Ramsauer könnte wohl sofort zu „Wetten, dass …“ gehen: Er kann 10 deutsche Bahnhofstoiletten am Geruch erkennen. Toll, Herr Minister.

Etwas unverständlich, wenn er bei der Verabschiedung noch gelobt wird, als einer der Minister, der immer „ein offenes Ohr für die Branche hat“. Was nützt das, wenn in seinem Kopf immer „Durchzug zwischen den beiden Ohren herrscht“. Von ihm hat die Branche auch in Zukunft nicht viel zu erwarten. Diese 40 Minuten waren verlorene Zeit.

Verlorene Zeit war auch, bis zum Schluss ausgeharrt zu haben, zur Verleihung des „Innovationspreis der Deutschen Tourismuswirtschaft“. Der Preisträger heißt: Lufthansa. Dann lauscht man gespannt der Begründung und man lauscht und man lauscht und man lauscht und die Laudatio nimmt kein Ende. Einige Teilnehmer meinten, diese Rede könne nur die Marketing-Abteilung der Lufthansa geschrieben haben. Glaube ich nicht, das sind Profis, die hätten nicht so dick aufgetragen. Und die Begründung: Die besondere Leistung der Lufthansa für ihre First-Class Passagiere. Ist dies das Thema, das die Branche z.Z. bewegt und vorwärts bringt? Nach einer gefühlten halben Stunde hatte ich im Kopf abgeschaltet, aber wenn ich mich im Unterbewusstsein richtig erinnere, wurde auch der Teppich in der First Class lobend erwähnt (kein Scherz). Ich will niemanden persönlich zu nahe treten, aber hatte diese Nummer Lufthansa oder der BTW nötig?

Legen wir auch den Mantel des Schweigens über jede Art der Moderation am ersten Tag. Umso bemerkenswerter wie sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussionen (außer Moderator) angestrengt haben, sich vom generellen Niveau des Tages nach oben abzuheben. Auch die unaufgeregte sachliche Präsentation von BBI war sehr angenehm. Immerhin war nicht der ganze Tag verloren.
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Besonders empfehlenswert sind diese Woche im Reiseradio (www.reiseradio.org) die akustischen Bissigen Bemerkungen. Die wurden nämlich unmittelbar nach dem „Gipfel“ aufgenommen. Da kommt meine Originalstimmung klasse rüber und weitere Kommentare zu den Reden von Wowereit und Gabriel.
Außerdem ist noch mehr Gipfel drin, auch ein Interview mit Dr. Peter Raumsauer. Ich selbst habe es noch nicht gehört, wahrscheinlich werde ich diese Stelle im Reiseradio überspringen. Aber wer nicht in Berlin war, kann es sich ja gönnen.

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